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18.04.2026 , 18:12 Uhr
Vollkommen richtig! Was aber vergessen wird: wenn ein Unterhaltspflichtiger seiner Pflicht nicht nachkommt, ist es ein Einfaches, sich dieser zu entziehen. Keiner kontrolliert diesen. Warum? Unterhaltsvorschuss ist eine Leistung des Bundes, die Durchführung und Auszahlung läuft über die Kommunen. Wenn die Kommunen Personal zur Verfügung stellt, die Unterhaltspflichtigen zu kontrollieren, kostet dies den Kommunen Geld. Wenn die Kommune Erfolg hat, spart der Bund den Unterhaltsvorschuss ohne dass die Kommunen für ihre Tätigkeit entschädigt wird. Der Landkreis Aurich macht es dennoch. Dort sind zwei Mitarbeiter/innen nur dafür eingestellt, regelmäßig Unterhaltspflichtige zu überprüfen, ob deren (vermeintliche) Bedürftigkeit noch besteht. Aurich ist sehr erfolgreich dabei.
zum Beitrag18.04.2026 , 12:35 Uhr
"Natürlich sind die eigentlichen Verursacher vor allem die vielen Väter, die es nicht gebacken kriegen wollen, für ihre Kinder aufzukommen. Aber wenn Bund, Länder und Gemeinden nun dafür die Mütter und ihren Nachwuchs büßen lassen, trifft das die Falschen." - Ja sicher! Das Familien(un)recht ist viel komplexer als die alte feministische Formel "arme alleinerziehende Mama, unverantwortlicher Vater" immer wieder schwadroniert. Nervt echt und trägt nix, aber auch gar nichts zur Lösung bei. Im Gegenteil; führt nur dazu bei, dass sich immer mehr progressive Männer aus dieser ideologischen Debatte verabschieden. Das sage ich als Familientherapeut, der seit 20 Jahren Eltern nach Trennung berät. Es ist keine Frage des Geschlechts, sich destruktiv zu verhalten; die Quote ist 50/50
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