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03.10.2026 , 14:18 Uhr
Hä? Mir absolut unverständlicher Artikel. Für mich heißt "Zusammenhalt" für andere einzustehen, nicht Gleichmacherei. Und es bedeutet nicht, Ausgrenzenden nach dem Mund zu reden oder sich reichen Menschen nahe zu fühlen, sondern eben andere Menschen nicht auszugrenzen und für andere einzustehen. Unterschiede und Ungerechtigkeit zu benennen ist für mich dann aber auch keine Spaltung, sondern eher Ausdruck des Zusammenhalts. Ich glaube, der Autor und ich sprechen verschiedene Sprachen. (Naaa gut, das war ein Versuch, höflich zu sein. Ich glaube, er redet Unsinn.)
zum Beitrag08.09.2026 , 09:33 Uhr
In der 11. Klasse habe ich begonnen, meine Hausaufgaben zu machen und wurde dadurch zu einer guten Schülerin. Mein Sohn besucht die Ganztagesklasse und es gibt keine Hausaufgaben, wir müssen nur 10 Minuten täglich Lesen üben. Super für mich als alleinerziehende, berufstätige Frau mit zwei Kindern. Leider nutzt er die Übungszeit in der Schule kaum. Weil er dabei ruhig ist und nicht stört, kommt er damit sehr gut durch. Im Ergebnis kann er nach zwei Jahren Schule kaum schreiben. Ich habe die Sommerferien über tüchtig mit ihm geübt und werde das wohl auch weiterhin tun. Aus meiner Erfahrung finde ich Hausaufgaben sehr sinnvoll. Ja, es ist ein Problem, dass viele Kinder zu Hause nicht die Unterstützung erhalten, die sie bräuchten. Ich befürchte aber, dass wir nichts verbessern, wenn wir Hausaufgaben streichen, sondern dass im Ergebnis noch mehr Kinder die Grundanforderungen verfehlen werden. Kinder müssen das Lernen eben auch üben. Viele Kinder überfordert die freie Lernzeit. Und jüngere lernen oft besonders gut in der Eins- zu Eins- Zuwendung, die Schule nicht (ausreichend) leisten kann. So elegant es ist, ein Problem zu lösen, indem man etwas weglässt: hier ist es kontraproduduktiv!
zum Beitrag18.04.2026 , 22:01 Uhr
Das stimmt nicht. Wenn beide Elternteile gleich viel verdienen und sich nach einer Trennung gleich viel um die Kinder kümmern, dann muss keiner dem anderen Unterhalt für die Kinder zahlen. Wenn Papi und Mami sich also schon immer alles paritätisch geteilt haben, wie in Ihrem tollen Beispiel, dann muss Papi nach der Trennung nicht plötzlich zum Alleinverdiener mutieren. Er und die Mami können sich weiterhin Sorge- und Erwerbsarbeit fair aufteilen.
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