Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
24.03.2026 , 15:58 Uhr
Die Frage ist nur, wer leichter private Sponsoren findet: Initiativen, die finanzielle Interessen einer privilegierten Gruppe unterstützen oder Initiativen, die diese infrage stellen?
zum Beitrag20.03.2026 , 17:32 Uhr
Ich glaube die Ironie richtet sich gegen die "Eintagsfliege".
zum Beitrag19.03.2026 , 14:08 Uhr
Sehr guter Artikel von Herrn Höfgen. Nichts über Generationsgerechtigkeit (spätere Generationen müssen alles zurückzahlen) und wir bezahlen die Zinsen. Er versteht das Geld- und Zinssystem. Konservative/ Liberale können oder wollen es oftmals nicht verstehen.
zum Beitrag15.03.2026 , 12:18 Uhr
Höhere Löhne müssen nicht erwirtschaftet werden. Wenn die Löhne zu hoch sind, steigt die Inflation. Solange die Inflationsrate nicht steigt, kann das Lohnwachstum nicht zu hoch sein. Das gilt auch für die häufig erwähnten Lohnnebenkosten.
Es gibt eine Gleichung in der Volkswirtschaft, die besagt, dass die Lohnstückkosten (gesamte Lohnkosten geteilt durch die Produktivität) und der Arbeitgeberaufschlag die Preise bestimmen. Wachsen Löhne stärker als die Produktivität, kommt es zur Inflation.
Wenn es zu keinen Preischocks von außen kommt, hat normalerweise Deutschland eine sehr geringe Inflation. Die Löhne können nicht zu hoch liegen.
zum Beitrag12.03.2026 , 14:30 Uhr
"Nur was erwirtschaftet wurde, kann auch verteilt werden." Alles was produziert wird, muss konsumiert werden. Wenn Produkte/ Dienstleistungen nicht konsumiert werden, gibt es auch keinen Grund diese zu produzieren.
Dieses hat erst einmal nichts mit Verteilung zu tun. Wenn aufgrund der Verteilung der Einkommen der Gesamtkonsum steigt, nützt dieses der Volkswirtschaft. Es sei denn, die Volkswirtschaft arbeitet an ihrer Kapazitätsgrenze. Dieses ist bei 3 Millionen Arbeitslosen und leeren Auftragsbüchern kaum vorstellbar.
Die Einnahmen des Einen sind immer gleich den Ausgaben des Anderen und zwar zeitgleich. Nicht erst wird verdient und dann wird ausgegeben. Sowas gibt es nicht.
zum Beitrag08.02.2026 , 11:53 Uhr
Es geht hier um Finanzierungssalden, also reiner Buchhaltung. Sie sind die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben eines Sektors, also die Veränderung des Nettogeldvermögens, dass sich zu Null addiert. Es geht nicht darum, dass ein Sektor den anderen finanziert.
Durch das Sparen der privaten Haushalte wird der Volkswirtschaft Geld entzogen. Es wird mehr produziert als konsumiert. Unternehmen haben gar keinen Grund zu investieren, da die Nachfrage fällt. Sie fangen also selbst an, am Kapitalmarkt Geld anzulegen (also zu sparen). Dieses wird als "Finazialisierung" bezeichnet, was in Abbildung 11 meines links zu sehen ist.
Dieser Prozess führt, wenn keine andere Akteure auftreten, die bereit sind, sich zu verschulden, zu geringen oder negativen Wachstumsraten.
Und das ist genau das, was zur Zeit passiert.
zum Beitrag07.02.2026 , 16:04 Uhr
Nach der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist es logisch zwingend, dass einer Geldvermögensbildung, z.B. durch das Sparen am Kapitalmarkt, eine gleichgroße Geldverschuldung gegenüber stehen muss. Wenn die gesamte Volkswirtschaft in die vier Sektoren private Haushalte, Unternehmen, Staat und Ausland aufgeteilt wird, muß die Summe der Nettovermögensbildung gleich Null sein. Das Sparen des einen Sektors entspricht den Schulden das anderen.
Wenn private Haushalte sparen (z.B. auf dem Kapitalmarkt), dann muss sich ein anderer Sektor (Staat, Ausland oder Unternehmen) verschulden. Unternehmen sind in den letzten 20 Jahren zu Nettosparern geworden und das Ausland hat vielleicht keine Lust mehr sich gegenüber Deutschland weiter zu verschulden (d.h., mehr zu importieren als zu exportieren). So bleibt also nur noch der Staat, der sich dann verschulden muss.
D.h. die kapitalfinanzierte Rente wird wahrscheinlich die Staatsverschuldung in die Höhe treiben.
Siehe Finanzierungssalden: was-ist-geld.de/finanzierungssalden/
zum Beitrag04.02.2026 , 20:01 Uhr
"Wenn die Ü60jährigen nicht so lange arbeiten wollen, dann hätten sie mehr Kinder kriegen müssen...oder sie entscheiden sich dafür, nicht so lange zu leben..."
Oder sie hätten für ein hohes Wachstum der Produktion sorgen müssen, was die über 60 jährigen auch getan haben. Das BIP hat sich in ihrer Lebenszeit mehr als verdoppelt.
Wenn Sie ihn Rente gehen (meinetwegen 2040, das weiß ich natürlich nicht), dann können sie nur das konsumieren, was 2040 produziert wird. Dafür braucht es eine hohe Produktion.
Ob diese mit vielen Arbeitenden oder mit hoher Produktivität erreicht wird, ist zweitrangig.
zum Beitrag29.01.2026 , 17:45 Uhr
Jedes System basiert auf Konsum. Alles was produziert wird, muß auch konsumiert werden.
zum Beitrag26.01.2026 , 15:14 Uhr
Wir befinden uns in einer Konsumkrise. Wenn höhere Löhne bezahlt werden, steigt der Konsum, es wird mehr investiert und das BIP wächst.
Kein Unternehmen investiert wenn die Auftragsbücher Lehr sind.
Das ganze wird Keynesianismus genannt.
zum Beitrag30.12.2025 , 23:22 Uhr
Aber die privaten Haushalte (also wir) bekommen ja Zinsen, wenn sie sparen. Und der Staat (also wir) müssen Zinsen zahlen.
Zinsen sind ein Nullsimmenspiel.
zum Beitrag30.12.2025 , 23:07 Uhr
Ich glaube, das sehen Postkeynsianer anders: wenn private Haushalte sparen (z.B. in Rentenfonds) konsumieren sie weniger als das, was in der Volkswirtschaft produziert wird. Andere Sektoren müssen dieses dann ausgleichen, d.h. sich verschulden.
Dieses funktioniert entweder durch einen Exportüberschuss (hier verschuldet sich das Ausland), oder der Staat verschuldet sich oder die Industrie, indem sie investiert. Die deutsche Industrie gehört allerdings seit etwa 20 Jahren den Sparer:innen.
Somit bleibt, wenn das Ausland keine Lust hat sich weiter zu verschulden, nur noch der Staat. Somit fördern Rentenfonds die Staatsverschuldung.
Alles Gute, Matthias
Hier ein Video zu dem Thema: youtu.be/tb9yEGHmk...i=-VMCWrXu6ynYpepg
zum Beitrag19.10.2025 , 17:24 Uhr
Luxemburg, Schweden
zum Beitrag20.08.2025 , 23:22 Uhr
Das ganze wird MMT genannt (Modern Monetary Theory). Der Ökonom Maurice Höfgen von Surplus ist ein großer Befürworter dieser Theorie. Sie können bei ihm auch einen Onlinekurs hierüber besuchen. Sie müssen diese Theorie nicht mögen, aber es sollte doch erlaubt sein, über unterschiedliche Modelle nachzudenken.
Wie Earth & Fire richtig geschrieben hat, gibt es in dieser Theorie keine Inflation, solange die Kapazität der Wirtschaft nicht überschritten wird.
Ach ja, auch in dieser Theorie sind Schulden und Geldmenge immer gleich.
zum Beitrag