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25.02.2026 , 20:04 Uhr
Its the economy stupid
Was auch Vorredner schon betont haben, ist nicht von der Hand zu weisen.
Die NOZ beiiefert eine sehr konservative Region im Nordwesten Deutschlands und möchte dort strategisch die Vorherrschaft behalten und sei es nur dadurch, dass man den Mantel jetzt auch an kleinere bislang unabhängige Verlage in Ostfriesland verkauft. Ein Gebiet in dem man davon ausgehen muss, dass dort vielerorts die AFD schon auf Platz 2 der Wählergunst landet. In der Strategie stören nur die progressiven Millieus der einzigen Großstadt des gesamten Verbreitungsgebietes.Die straft man durch weitgehende Nichtbeachtung ab, weil die ihre Zeitung auch vor Jahrzehnten schon oft verschmäht haben. Die ehrenwerten Versuche aus Osnabrück, in einen kritischen Dialog mit Redaktion und Verlag zu treten sind angesichts solcher Planspiele zum Scheitern verurteilt, weil sie keine critical mass erreichen.
Was in den Redaktionen in Osnabrück abgeht, bleibt dem Großteil der Leserschaft verborgen. Und natürlich auch dass langjährige NOZ Reporter von Osnabrück nach Hannover zu Madsack oder zum NDR gewechselt sind. Die vorwiegend ältere Leserschaft vertraut einfach noch ihrer Heimatzeitung.
zum Beitrag23.03.2025 , 14:58 Uhr
Bei der NOZ hat man seit einiger Zeit das Gefühl, dass es mehr um Generierung von Klickzahlen und Gewinnung überregionaler Online-Abos geht, als um die Abbildung des lokalen Geschehens, Mein Anlass, die NOZ endgültig zu kündigen, war z.B. das Fehlen einer Berichterstattung zum Prognos-Städteranking 2024. Ein Artikel dazu erschien erst sechs Wochen nachdem andere lokale Quellen darüber berichtet hatten Stattdessen tauchten in der NOZ App immer nur Artikel nach dem Motto " Die Stimmung kippt " auf. Ein Trost ist, das im Stadtgebiet von Osnabrück der Einfluss der NOZ trotz des rechten Getrommels nach dem Wahlergebnis zu urteilen doch sehr begrenzt zu sein scheint. Bei den Erststimmen 60% links von der CDU ( liegt sogar höher als in Münster) Andererseits erreichen "linke" Blätter in OWl im Besitz der SPD die Wähler der AFD aber eben wohl auch nicht mehr.
Wieviel Einfluss auf bundespolitische Wahlen haben die Lokalzeitungen überhaupt noch im Land im Zeitalter der sozialen Medien ?
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