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03.09.2025 , 14:42 Uhr
Ich weiß nicht ob ich den wirren Satzbau verstehe, aber grade Linke machen immer wieder deutlich, daß sie Israel kritisieren und nicht Juden im Allgemeinen, tatsächlich müssen sie das permanent unterstreichen. Dabei sind wiederum die Gegner dieser Israelkritik mit ihren Antisemitismus-Vorwürfen scheinbar blind gegnüber ihrer eigenen Gleichsetzung Israels mit allen Juden - eine antisemitische Erzählung, die übrigens insbesondere Israel immer wieder selbst verbreitet.
Was mich erschüttert sind nicht irgendwelche Slogans auf Demos, sondern daß wir hier in Deutschland immer noch nicht über dieses Niveau der Diskussion hinaus sind. Dadurch verlieren wir an Glaubwürdigkeit und die Möglichkeit, Druck auf die Völkermörder auszuüben oder sonstwie die Situation zu beeinflussen. Das wär mal ein moralisch richtiger Schritt.
Aber das wollen wir Deutsche ja auch gar nicht, denn dann müsste man sich ja mit der Geschichte zur Gründung des zionistischen Projektes Israel auseinandersetzen. Und perfiderweise setzen wir hier doch aus gut gemeintem historischen Schuldbewußtsein reflexhaft alle Juden mit Israel gleich, nur um am Ende einen völkermordenden Apartheidsstaat zu verteidigen.
zum Beitrag24.09.2024 , 13:28 Uhr
Zunächst mal hat Hisbollah solidarisch zur Hamas zum ersten mal am 8.10. nicht etwa Israel, sondern Territorium an der libanesisch-syrischen Grenze, das von Israel völkerrechtwidrig besetzt ist, beschossen. Diese Shebaa Farms gehören laut UN zu Syrien, Libanon beansprucht sie und Syrien hat diesem Claim nie widersprochen, die Grenzen sind seit dem französischen Mandat unklar. Aus Hisbollahs Sichtweise ist es also Israel, das mit dem Golanhöhengesetz '81 (zu denen Israel die Shebaa Farms zählt) gegen UN Resolution 497 verstößt - sieht die UN übrigens auch so. Dementsprechend tut es Hisbollah ihnen reziprok gleich.
Und was die libanesische Regierung angeht - Hisbollah ist Teil dieser Regierung. Das Land ist seit seiner Entstehung ein wackeliges Gebilde, die Zentralregierung ist völlig machtlos angesichts einer so großen militärisch-politischen Entität.
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