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22.09.2026 , 17:58 Uhr
Eigentum ist kein Heiligtum, aber es verpflichtet. Die Linke sollte die Konzerne einregulieren und nicht deren Hausaufgaben übernehmen. Geht doch nach hinten los.
zum Beitrag22.09.2026 , 14:49 Uhr
Das stimmt doch gar nicht. Die Bevölkerung ist in großen Teilen, weit ins konservative Lager hinein, sehr kritisch ggü. der Netanjahu-Regierung. Und unter den Israelkritikern aller Parteien gibt es leider auch Antisemiten. Und Antisemitismus fängt eben etwas früher an, als leider viele Linke und Konservative sich eingestehen wollen. Das innenpolitische Problem ist einfach, dass das jüdische Leben in Deutschland von mehreren Seiten in Gefahr ist. Die Linke ebenso wie die Konservativen bekennen sich zwar per Lippenbekenntnis, aber das war es dann auch bald wieder. Die Linke muss hier endlich zeigen, wie ein friedliches Zusammenleben geht und dazu muss man rote Linien ziehen. Aber wenn man mit einem Bein in der aktivistischen Szene steht, dann geht das natürlich nicht ohne Bündnisbrüche. Das ist das strateg. Dilemma der Linke. Man hat die Wagenknecht-Fraktion abgeschüttelt und wacht jetzt mit der nächsten Problematik wieder auf. Davor die Augen verschließen, hilft nicht und macht den Gegner stärker als er ist.
zum Beitrag22.09.2026 , 14:38 Uhr
Kampagne hin oder her. Woher kommen die neuen Wohnungen, die die Stadt braucht? Ich wohne selbst bei einem großen Immokonzern zur Miete und ich sehe keine Perspektive für mich. Die Linke sollte das Mietrecht stärken, den Markt regulieren und Neubauten subventionieren. Es braucht pragmatische Lösungen und einen pluralistischen Ansatz. ich habe nichts davon, wenn meine Wohnung in 15 Jahren irgendwann vielleicht mal vergesellschaftet ist. Bis dahin bin ich längst aus der Wohnung rausgeflogen. Das ist doch alles Unsinn. Als Wahlkampfspektakel habe ich das verstehen können, aber jetzt muss doch eine Lösung her. Die Linken haben doch mit der SPD zusammen die Wohnungen verscherbelt. Und jetzt teuer zurückkaufen? Was hat denn die Stadt davon? Was nützt mir das, wenn in 15 Jahre die dann schon ein paar Mal gestiegene Miete eingefroren wird. Das sind für mich als Mieter doch gar keine Perspektiven.
zum Beitrag22.09.2026 , 14:33 Uhr
Vergesellschaften heißt letzlich, ein immobilen Wohmarkt noch unbeweglicher zu machen. Die Linke kann froh sein, wenn die CDU das im Bund verbietet, dann kann man nämlich traurig sein und das Geld für vernünftigere linke Politik ausgeben, wo es gebraucht wird. Zum Beispiel Wohnungsneubau massiv subventionieren, Wohungstausch durch Sonderregeln erleichtern, Mietensteigerungen streng regulieren. Statt Geld auszugeben, das man nicht hat, muss man endlich den Mietenmarkt durchregulieren. Die Leute haben keinen Staatssozialismus gewählt, sondern letztlich wollen sie Lösungen im Rahmen SOZIALER Marktwirtschaft. Alles andere ist Augenwischerei. Auch innerhalb der Linken gibt es viele, die eine Vergesellschaftung zurecht skeptisch sehen.
zum Beitrag22.09.2026 , 14:28 Uhr
Man muss sich jedenfalls klarmachen, dass die AfD laut geleaktem Plan auf eine starke Linke gesetzt hat, um sich dann als Retterin des Abendlandes hinzustellen. Es läuft also weiterhin alles wie im Drehbuch der Strategen und ich frage mich, ob außer der AfD noch eine Partei Strategien hat. Da muss jetzt mehr kommen. Vernünftige linke Politik zum Beispiel, die bei Arbeiter:innen zieht, die derzeit - auch in Berlin - die AfD wählen.
zum Beitrag22.09.2026 , 11:38 Uhr
Wenn Eralp Bürgermeisterin werden will, muss sie jetzt ganz klar zeigen, dass sie nicht nur sympathisch ist, sondern auch führungsstark. Es braucht personelle Konsequenzen. Ferat Koçak sollte m.E. zurücktreten. Und dann sollte Eralp auch noch etwas mehr zum Thema Antisemitismus sagen als die Floskeln, die nicht erkennen lassen, was davon pflichtschuldig ist und was von Herzen kommt. Sie könnte ja mal erklären, wie sie sich ein friedliches Zusammenleben von Jüd:innen und Palästinenser:innen in Neukölln vorstellt. Aber wird sie das tun? Ich fürchte, nein. Denn damit riskiert sie, dass ihr einige der Wähler:innen böse sind. Und hier stellt sich nun die Frage, was wir unter "links" verstehen. Meiner Ansicht nach muss eine echte Linke einen inklusiven, aber beinhart demokratischen Ansatz verteidigen. Wer da nicht mitgehen kann, soll die Linke bitte gar nicht erst wählen. Und mit Mafiastrukturen wollen echte Linke schon gar nichts zu tun haben. Da müsste man mal durchgreifen und sagen: JA, das ist links. Das würde Eindruck machen bis zu den AfD-Wählern. Inklusive Politik heißt hier, auch diese Strukturen anzugreifen. Aber nichts davon sehe ich kommen.
zum Beitrag22.09.2026 , 11:17 Uhr
Die CDU kann mit der AfD nicht zusammengehen, denn die AfD will die CDU vernichten. Das schafft erst die Option für RRG. Aber wenn RRG nicht eine Politik der linken Mitte macht, dann hat die AfD bald alleine absolute Mehrheiten. Viele machen sich scheinbar auch ganz links nicht klar, was die Uhr geschlagen hat. RRG ist nur drin, weil das strukturkonservative und das rechtsextremistishe Lager sich gegenseitig nicht akzpetieren. Das heißt, RRG hat kein gesellschaftlichen Mehrheiten, sondern "nur" parlamentarische. Das ist kein Glücksfall, sondern eine Bürde. Ist man dem gewachsen? Rafft man wirklich, was das heißt? Hinzu kommt, dass auch in Berlin selbst bei diesem histor. Sieg die alte Kernklientel der Linken bei der AfD sitzt. Der Kampf um die Demokratie wird entscheiden beim Kampf um die Stimmen der Arbeiter:innen. Das "Proletariat" wählt jetzt fast durchweg rechts(radikal). Ich höre nicht, wie die Linke das zu ändern gedenkt. Ein Kardinalfehler, der uns die Demokratie kosten kann.
zum Beitrag22.09.2026 , 11:12 Uhr
Die entscheidende Frage bei der sog. Vergesellschaftung wird einfach nicht konsequent gestellt. Ein rot-roter Senat hat viele der diskutierten Wohnungen in den 00er Jahren verscherbelt, weil die Stadt pleite war. Kauft man das alles jetzt im Sinne einer Entschädigung, die ihr Wort wert ist, zurück, ist die Stadt wieder pleite. Ich kann das als Wahlkampf-Knüller gerade noch durchgehen lassen, aber linke Politik sollte das Geld nicht in den Kauf vom Immobilien stecken, sondern in Kiez- und Sozialarbeit, in Demokratieförderung, in sozialen Wohnungsbau uvm. DAFÜR ist das Geld richtig ausgegeben. Die Vergesellschaftung würde endlos viele Mittel binden, die man dann nicht mehr hätte. Im Grunde muss die Linke Merz dankbar sein, wenn er das auf Bundesebene verbietet. Dann kann man Krokodilstränen weinen und sich auf vernünftigere Maßnahmen konzentrieren. Das wissen auch die meisten Linken. Wahlkampf ist vorbei. Jetzt braucht es Hirn und Herz. Außerdem wollen wir doch keinen Staatssozialismus, sondern Sozialismus VON UNTEN. Man muss den Mietenmarkt streng einregulieren und Neubauten fördern. Damit ist den Leuen gedient und nicht mit dem Einfrieen eines dysfunktionalen Istzustand.
zum Beitrag22.09.2026 , 11:07 Uhr
Auch als demokratischer Sozialist kann man Fragen an das Verhältnis der Linken zu Israel und Judentum haben. Verirren Sie sich nicht im Dogmatismus, wenn sie das prinzipiell wegreden?
zum Beitrag22.09.2026 , 11:04 Uhr
Natürlich ist die Hufeisentheorie größtmöglicher Unsinn & dient der CDU und so manchem Kommentator nur dazu, das Wahlergebnis abzutun. Auf der anderen Seite ist es sehr beunruhigend, wie zum Teil blauäugig die Linke ihren Wahlkampf und die Mobilisierung dabei betrieben hat. Die Verlautbarungen zum Thema Antisemitismus klingen gestanzt. Sie sollen dem Teil der eigenen Wähler:innen dienen, die Bauchschmerzen damit haben. Mich überzeugt das langsam nicht mehr. Der jetzt publik gewordene Chatverlauf spricht Bände. Ein zukünftiger Abgeordneter zollt dem Chef einer kriminellen Organisation "Respekt". Das hat schon mafiöse Vibes, die ich als Linker zutiefst verurteilen muss. Die Linkspartei hat zurecht erkannt, wie viele Berliner Stimmen bislang auf der Straße liegen geblieben waren. Aber es stellt sich leider die Frage, ob nicht ein nennenswerter Teil der Links-Wähler:innen tatsächlich antisemitisch denkt. Diese unangenehme Wahrheit ist nicht wegzuwischen und die TAZ täte gut daran, den Whataboutism von rechts nicht mit einem Whataboutism von links zu beantworten. Wehret den Anfängen, auch hier. Demokratischer Sozialismus ist mit Judenhass und Mafiastrukturen unvereinbar.
zum Beitrag24.03.2026 , 09:10 Uhr
Tut mir leid, aber ich muss nicht willkommen geheißen werden. Ich lebe in dieser Welt wie alle anderen auch. Männer erklären Männern permanent die Welt. Was der Feminismus "mensplaining" nennt, ist die Menschheitsgeschichte in toto, seit wir Schriftzeugnisse haben. Wenn man das eine patriarchale Praxis nennen will, gerne. Aber es ist dann auch klar, dass darunter die gesamte Menschheit seit Jahrtausenden zu leiden hat und dass die sog. Profiteure des Patriachats nicht 50 % sind, sondern eher sowas wie 1-2 %.
zum Beitrag24.03.2026 , 09:06 Uhr
Ich werde hier bestimmt nicht CDU, CSU oder AfD verteidigen. Es wäre aber auch irreführend so zu tun, als gäbe es in der CDU nur Frauenfeinde und Gleichbereichtigungshasser. Wir sind eben nicht mehr in den 50ern. Dass Friedrich Merz, Jens Spahn & andere allerdings manche Errungenschaften zurückdrehen, den Fortschritt einfrieren und antifeministische Kulturpolitik betreiben wollen, ist m.E. offenkundig. Die ehemalige Kanzlerin der gleichen Partei indes bekannte sich zuletzt als Feministin. Es ist also nicht schwarz und weiß.
zum Beitrag24.03.2026 , 09:02 Uhr
Im Bereich Sexualstraftaten listet das BKA für 2024 ca. 15.000 männl. Straftätter auf. Die Frage ist doch, und darum ging es in meinem Beitrag, warum die Debatte ohne Zahlen geführt wird. Mit Sicherheit verharmlose ich diese Zahlen nicht. Jede Straftat ist eine zu viel. Aber faktenbefreite Polemik hilft niemand. Es ist ein Armutszeugnis, wenn praktisch niemand sich für die Zahlen interessiert, die unsere beste Darstellung der Wirkichkeit sind. Wer das Anliegen teilt, der schaut sich doch die Zahlen an, gerade weil sie runtergehen sollen. Also, warum komme "ich" hier auf irgendwelche Zahlen? (Als ob ich mir das ausdenken würde.) Ich erwähnte auch das Dunkelfeld usw. Die Frage ist doch, warum das Überbringen der schlechten, empirischen Botschaft hier angegangen wird.. Worum geht es? Fakten oder Gefühle? Politische Veränderung oder Aufregungskultur?
zum Beitrag23.03.2026 , 17:57 Uhr
Weder der Artikel noch die Kommentarspalte macht sich sonderlich Mühe, mal statistische Zahlen herbeizuholen. Im Artikel heißt es: "Es gibt zu viele Berichte von Männern, die Frauen und Kinder schlagen, unter Drogen versetzen, vergewaltigen. Es gibt zu viele Zahlen, die beweisen, dass die Männer nicht die Minderheit sind, sondern dass Gewalt gegen Frauen, Queers und Kinder Alltag ist." Ich persönlich finde unerträglich, wie hier das richtige Anliegen mit gefährlicher Verallgemeinerung konterkariert wird. Denn ja: Das BKA nennt bspw. im sog. Hellfeld für 2023 ca. 200.000 registrierte Täter im Bereich häusliche Gewalt. Das Dunkelfeld könnte 4mal oder 5mal so groß sein. Dann hätten wir in EINEM Jahr eine Million Täter. Das ist eine immens hohe Zahl, die klar macht, dass Gewalt gegen Frauen Alltag ist. Dennoch kann hier nicht die Rede von einer Mehrheit sein. Wir müssen m.E. davon ausgehen, dass eine Partei gewalttätiger Männer es vielleicht über die 5 - Prozent - Hürde schaffen würde. Das ist katastrophal, nicht zu tolerieren und muss bekämpft werden. Aber nicht mit der Suggestion, 5 Prozent wären 50 Prozent.
zum Beitrag23.03.2026 , 17:38 Uhr
Mann erklärt Männern, ob sie was müssen oder nicht müssen. Mein Verständnis von Demokratie, freiem Diskurs & Aufklärung sieht anders aus. M.E. sollte jeder Mann für sich selbst anfangen oder weitermachen mit Nachdenken und Handeln. Und jeder kann und soll und darf zu eigenen Schlüssen kommen. Den Bedarf nach betreuten Feministen halte ich für überschaubar. Das Haupt"problem" ist doch einfach fehlende Eigeninitiative und eine in vielen Fällen eine Form der Unmündigkeit, der Sprechunfähigkeit usw. Und dann greift man jetzt also ausgerechnet zur KI-Phrasenmaschine, um sich helfen zu lassen. Sapere aude! - es gilt auch hier.
zum Beitrag25.08.2025 , 18:17 Uhr
Ein bisschen mehr Selbstkritik hätte ich Herrn Habeck schon zu getraut. Ich kann die Skepsis der TAZ-Journalist:innen gut nachvollziehen. Ich habe da auch manches Ähem. Wohlwollend sageich: Habeck hatte für seine Kampagne - wie alle - zu wenig Zeit. Aber: Die Grünen haben die sozialen Themen nicht treffend adressiert. Habeck sagt selbst zwischen den Zeilen, dass er Wahlkampf mit einem CDU-tauglichen Programm gemacht hat. Vielleicht liegt hierin einfach der Fehler: Für die Grünen als Kanzlerkandidat antreten, dann aber soziale Themen liegen lassen und für massive Aufrüstung eintreten. Merz macht jetzt in der Tat Habeck-Politik. Und das heißt: 1/3 des Bundeshaushalts wird ins Militär gehen. Kann man gut finden oder nicht - ist aber vielen grünen Wähler:innen nicht mehr als "grün" zu verkaufen. Habecks "progressiver Liberalismus" ist m.E. an zentralen Werten der grünen Wählerschaft vorbeigeschrammt. Es hätte noch schlechter laufen können. Schade um Habeck als authentische Politikperson ist es trotzdem. Mit seiner Kritik hat er ja vielfach recht. Aber die grüne Alternative, ich habe sie nicht sehen können. Und so ging es vielen, die weiter links ihr Kreuz machten.
zum Beitrag20.02.2025 , 17:52 Uhr
Vor einer erneuerten und um die Wagenknecht-Fraktion befreiten Linkspartei kann man eine eindeutige Politik im Bundestag für Minderheitenschutz, Antifaschismus, soziale Klimapolitik und fairen Umgang mit Arbeiter:innenrechten und Erwerbslosen erwarten. Den Grünen hingegen laufen ihre eigenen Jugendvorstände davon, weil ihnen die Partei zu viele Kompromisse gemacht hat. Die Stimmen für die LINKE nun als verantwortungslos oder wirkungslos zu markieren, ist da schon ein starkes Stück. Offenbar darf es links der sehr mittigen Grünen keine Partei mehr geben. Ist das eine neue Doktrin? Was wollen die Grünen denn? Ein Dreierbündnis mit SPD und CDU? So scheint es. Tut mir leid, aber strategisches Wählen, vor allem bei der Zweitstimme, geht meist nach hinten los. Bei der Erststimme kann man darübre anders denken.
zum Beitrag13.06.2024 , 09:27 Uhr
Das wollte ich gerade auch anmerken. Die AfD ist die neue Arbeiter:innen-Partei und fast niemand spricht darüber. Eine alte, ungute Wahrheit wird hier leider wieder bestätigt. Mitverantwortlich für solche Ergebnisse ist die Tatsache, dass wir es seit langer Zeit mit einer Politik für die Interessen der Saturierten zu tun haben. Hätte die SPD ihre Hausaufgaben gemacht, wäre es so weit m.E. nicht gekommen.
zum Beitrag11.06.2024 , 15:40 Uhr
Akademischer Antisemitismus ist leider ein zu wenig beforschtes Thema. Zumindest dafür kann die Wissenschaftsministerin einmal nichts. Umgekehrt gilt leider: Früher bedeutete Demokratie, für die Freiheit unliebsamer Meinungen mitzukämpfen. Heute geht es darum, Demokratie gegen unliebsame Meinungen zu verteidigen. Dieser schleichende Illiberalismus hat augenscheinlich auch die FDP befallen. Statt das Unterzeichnen (durchaus kritikwürdiger) Petitonen durch Entzug von Geldern bestrafen zu wollen, sollte die FDP-Ministerin lieber mehr Forschungsgelder für eine vernünftige Erforschung des akademischen Antisemitismus freigeben. Damit wäre dem Anliegen gedient und das auch noch im Rahmen von Meinungs- und Forschungsfreiheit. Aber warum solide gegensteuern, wenn man auch populistisch draufhauen kann?
zum Beitrag11.06.2024 , 11:32 Uhr
Die Grünen sollten m.E. zu ihren Kernthemen stehen und diese aktive vertreten. Wenn es dann nur für 10 Prozent reicht, wüsste man immerhin, woran man ist. Es geht darum, Politik nachhaltig zu denken. Das heißt: Themen setzen, die nicht heute, aber morgen ankommen. Der endlose Pragmatismus führt doch nur dazu, dass man Wechselwähler:innen anlockt, die beim ersten Anschein ernsthafter Umweltpolitik wieder trotzig davonlaufen. Man muss als Partei zum eigenen Programm stehen. Es nützt nichts, wenn man die eierlegende Wollmischsau sein will. Aber ich fürchte, dieser Zug ist abgefahren, die Grünen sind von ihrem eigenen staatstragenden Denken mürbe geworden. Die Grünen werden sich in der Regierung nur noch weiter verzwergen. Sich innerlich wachrütteln und gleichzeitig regieren - ich sehe nicht, wie man das hinbekommen will.
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