Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
15.08.2026 , 19:19 Uhr
"Die Tragödie Afghanistans lässt sich nicht verstehen, wenn man nur auf die Herrschaft der Taliban blickt. Man muss sie durch jene Verbrechen verstehen, die ihnen den Weg bereitet haben"
Meinen Sie die kommunistische Regierung die das Land vor der Machtergreifung der Taliban regiert hat? Oder die Zeit vor der westlichen Intervention in der die Taliban das Land schon unterjocht hat? Was darf nicht unter den Tisch fallen? Den davon lese ich in dem Artikel leider herzlich wenig.
zum Beitrag15.08.2026 , 19:06 Uhr
Ah "der Westen" ist Schuld. Schauen wir uns einfach den afghanischen Werdegang an: 1933 - Mit Mohammed Zair Schah an der Spitze ein konstitutionelles Königreich. Zahir Schah läutete jedoch eine demokratische Wende in Afghanistan ein. Unter seiner Herrschaft wurden unter anderem Wahlen, ein Zwei-Kammern-Parlament, die Emanzipation der Frauen bis hin zum Frauenwahlrecht, eine Modernisierung der Infrastruktur und Pressefreiheit etabliert 1978 - Die kommunistische Demokratische Volkspartei Afghanistans übernahm durch einen Staatsstreich die Macht. 1979 - Die Sowjetunion marschierte ein, um die kommunistische Regierung zu stützen. Es begann der sowjetisch-afghanische Krieg. 1989 - Die Sowjets zogen sich zurück. Die kommunistische Regierung hielt sich aber noch bis 1992. 1992–1996: Danach herrschten verschiedene Mudschaheddin-Gruppen. Sie bekämpften sich gegenseitig und führten einen verheerenden Bürgerkrieg. 1994 - In diesem Chaos entstanden die Taliban als neue Bewegung, zunächst vor allem im Süden Afghanistans. 11. September usw....und wie so oft sind fundamentale Islamisten der Grund für Leid, und nicht der Westen. Dieser kann nur nicht jedes durch Radikale verursachtes Leid lösen
zum Beitrag15.08.2026 , 18:35 Uhr
Es ist was anderes.
Für 2025 dokumentiert die UN beispielsweise, dass 17 Israelis im Westjordanland durch Palästinenser getötet wurden und zusätzlich wurden 3 Israelis innerhalb Israels durch Angriffe von Palästinensern aus dem Westjordanland getötet. Im September 2025 wurde beispielsweise eine improvisierte Rakete aus dem Raum Ramallah/Na'ama abgefeuert. Gleichzeitig wurden mehrere weitere selbstgebaute Raketen und Produktionsstätten entdeckt.
Es gab zahlreiche vereitelte und tatsächlich ausgeführte Anschläge. Im November 2025 wurde beispielsweise ein Anschlag bei Bethlehem mit einem Fahrzeug und anschließendem Messerangriff verübt ein Israeli wurde getötet, drei weitere verletzt.
Und jetzt ukrainische Angriffe auf Russland vor der russischen Invasion?!
Ich will die Siedlergewalt nicht kleinreden, aber Ihr Kommentar hinkt.
Das Problem ist, dass Deutsche Medien nicht über diese Anschläge berichten. So entsteht der Eindruck einer einseitigen Aggression.
zum Beitrag25.07.2026 , 15:22 Uhr
Ich habe mich inzwischen mit dem Fleischkonsum meiner Mitmenschen abgefunden. Es ärgert mich nur, wenn die gleichen Leute mit Moral oder Umweltschutz um die Ecke kommen....Solaranlage auf dem Dach, und der Massenmord an Tieren und die damit einhergehende Umweltverschmutzung werden gekonnt wegignoriert.
zum Beitrag24.06.2026 , 20:24 Uhr
"Während scharfe Polemik gegen Israels Kriege regelmäßig zum „Antisemitismus-Skandal“ aufgebauscht wird, geht selbst handfester antimuslimischer Rassismus hierzulande häufig als Kavaliersdelikt durch."
Diese "scharfe Polemik" derer sich Herr Bax selbst ganz gerne bedient, hat u.A. zu einem Anstieg der antisemitischen Straftaten von 150% geführt seit dem 7. Oktober. Bondi Beach, Washington, alle Angriffe auf Juden wurden mit "Israelkritik" gerechtfertigt. Aber hier will Herr Bax keinen Zusammenhang sehen.
In den letzten 10 Jahren starben ca. 350 bis 500 Todesopfer durch islamistische Anschläge in Europa. Die Tausende Muslime die sich dem IS angeschlossen und Sklaven gehalten, gefoltert und gemordet haben nicht mitgezählt. Polemik dazu wird dann wohl zu einem "Islamophoben-Skandal" aufgebauscht!?
zum Beitrag06.06.2026 , 06:27 Uhr
Ich finde diese Instrumentalisierung des Konflikts nicht richtig. Deutschland und die USA gehören seit Jahrzehnten zu den größten Geldgebern der UNRWA und haben Milliardenbeträge für die Versorgung der Palästinenser bereitgestellt. Allein die USA haben über die Jahre mehrere Milliarden US-Dollar gezahlt, Deutschland gehört seit Jahren zu den wichtigsten Unterstützern und war zeitweise sogar der zweitgrößte staatliche Geldgeber der Organisation. Die Menschenrechte der Palästinenser waren also keineswegs völlig egal. Sonst wären diese Summen nie geflossen. Umso mehr irritiert mich die aktuelle Debatte. Länder wie Österreich oder Portugal äußern sich regelmäßig zum Konflikt, haben aber bei der Finanzierung der UNRWA nie annähernd die Rolle gespielt, die Deutschland oder die USA übernommen haben. Während Berlin und Washington über Jahrzehnte Milliarden bereitstellten, lagen die Beiträge anderer europäischer Staaten nur bei einem Bruchteil davon. Gleichzeitig sollte Deutschland Israel weiterhin dabei unterstützen, sich gegen Angriffe der Hamas und der Hisbollah zu verteidigen. Sicherheit für Israelis und humanitäre Hilfe für Palästinenser sind kein Widerspruch.
zum Beitrag27.05.2026 , 12:50 Uhr
Seufz. Okay. Aktiv Programme anschauen, die man doof findet? Da hat wohl jemand eindeutig zu viel Freizeit.
Wie wäre es, statt solche sinnfreien Beiträge zu schreiben, ehrenamtlich etwas für die Gemeinschaft zu tun?
Caritas (katholisch): rund 300.000+ Ehrenamtliche in Einrichtungen und Diensten (Schätzung: „mehrere hunderttausend“)
Diakonie (evangelisch): ähnliche Größenordnung, ebenfalls mehrere hunderttausend Ehrenamtliche.
Zusätzlich gibt es kirchliche Werke wie die Johanniter, Malteser und zahlreiche kirchliche Gemeinden usw. Aber von der Couch aus zu spötteln ist dann doch bequemer als aktiv Menschen zu unterstützen, nicht wahr?
zum Beitrag28.04.2026 , 19:31 Uhr
Die Alternative für Deutschland wurde 2025 vom Bundesamt für Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft. Nach Klage setzte das Verwaltungsgericht Köln diese Einstufung im Eilverfahren 2026 vorläufig außer Kraft. Aktuell ist die Partei daher nur „Verdachtsfall“. Abgesehen von ein paar Landesverbände (z. B. Sachsen, Thüringen)
Also, wenn ein Gericht etwas sagt ist... "Das ist ein wichtiges Signal für die Meinungsfreiheit."
Und immer richtig.
Was Rechte und viele in der Pro-Pali-Vereinigungen vereint ist eben die "Das wird man wohl noch sagen dürfen" Mentalität.
Und ein...sagen wir, besonders "kritischem" Verhältnis zu jüdischem Leben.
Nach dem Hamas-Angriff 2023 gab es deutlich mehr antisemitische Vorfälle bei pro-palästinensischen Demonstrationen.
Auch hier folgt die Bewegung scheinbar nationalsozialistischen Vorbildern.
"Vermutlich geht das Gericht davon aus, dass BDS als gewaltfreie Kampagne noch nicht extremistisch ist."
Na gut, solange man gewaltfrei bleibt kann man dann ja mit vulnerablen Gruppen umspringen wie man will.
Danke für die moralische Einordnung.
zum Beitrag14.03.2026 , 11:58 Uhr
Oh, freut mich, dass ich einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte und Sie offenbar zum Nachdenken gebracht habe.
Wie wir an Ihrer Historie sehen bietet die taz sehr viel Platz für jeden.
Ich weiß, manchen würde es gefallen, sich ohne Gegenmeinung in ihrem Meinungsbild zu suhlen. Aber genau dafür gibt es ja die Kommentarfunktion bei der taz: andere Meinungen zu lesen, darüber nachzudenken und den eigenen Standpunkt zu reflektieren. Mache ich auch. Danke, taz, dafür!
zum Beitrag14.03.2026 , 11:48 Uhr
"warum werden denn nicht auch andere Schurkenstaaten angegriffen, die ebenfalls ihre eigene Bewohner töten?"
Weil Trump meint einen Nutzen aus diesem Konflikt zu ziehen die er z.B. bei Nordkorea nicht hätte. Macht es ja dadurch aber nicht schlecht. Tausende Exil-Iraner weltweit haben für den Change demonstriert und gefeiert.
Ich bin jetzt kein Völkerrechtsexperte. Aber was sagt das völkerrechtlich zum abschlachten tausender Menschen im eigenen Land?
Der Konflikt bietet zumindest die Chance auf einen Regimewechsel.
zum Beitrag13.03.2026 , 11:42 Uhr
1-3 Millionen Toten durch Kreuzzüge.
Eine der bekanntesten Studien ist das Buch „The Black Book of Communism“. Dort wird geschätzt, dass kommunistische Regierungen im 20. Jahrhundert etwa 94 Millionen Menschen direkt oder indirekt getötet haben.
So viel zu Ihrem "Opium fürs Volk" Heiland.
Fanatiker sind das Problem. Egal ob Islam, Christentum, Links, Rechts oben oder unten. Dieses Religionsbashing dient nur als Ablenkung von den eigenen Verbrechen.
zum Beitrag