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08.01.2026 , 21:32 Uhr
Den gekündigten Organisationen wird ja gerade nicht gesagt, warum ihnen die Konten gekündigt wurden, die wissen die Gründe selbst nicht. Steht auch im Artikel.
Einer Person (die für eine der betroffenen Organisationen das Konto führte) wurde nichtmal mitgeteilt, dass das Konto gekündigt wurde, die konnte sich einfach nicht mehr einloggen und wurde vom "Kundenservice" hingehalten, bis nach Tagen klar war, dass was faul ist. Der Roten Hilfe hingegen wurde "zumindest" mit Frist gekündigt (die haben also noch für die nächsten Wochen ein Konto) - aber ebenfalls ohne Angabe von Gründen.
Deshalb muss der Druck auf die GLS erhöht werden, damit wenigstens den betroffenen Organisationen selbst die Gründe mitgeteilt werden!
zum Beitrag08.01.2026 , 19:20 Uhr
Verantwortungsvolle Gründe für "notwendige Kontokündigungen auf Grundlage von Einzelfallentscheidungen" können doch eigentlich nur sowas wie Missbrauch von Konten und/oder langfristige Nicht-Deckung sein - beides trifft hier offensichtlich NICHT zu. Es sind schlicht keine unpolitischen Gründe vorstellbar. Wenn es darum geht, dass Trump-USA (oder sonst ein autokratischer Staat mit Macht) der Bank droht oder über die BaFin drohen lässt, dass bei Nicht-Kündigung ggf. Einschränkungen im internationalen Zahlungsverkehr entstehen könnten (o.ä. Szenarien), dann ist das nicht "regulatorisch", sondern hochpolitisch!
zum Beitrag08.01.2026 , 19:14 Uhr
Wie kommen Sie denn auf einen so blödsinnigen Derailingversuch? Und was, wenn nicht Kommunismus und Anarchismus, wäre denn überhaupt links? (Sie wissen schon, woher "links/rechts" kommt?)
Anarchismus ist btw. nichts anderes als radikaldemokratischer Sozialismus, Direktdemokratie und Entscheidungen auf Basis von Konsens. Dazu noch herrschafts- und staatskritisch, also die Vorstellung, dass sich Menschen ohne staatliche Herrschaft auf Basis freier Vereinigungen selbst nach ihren Bedürfnissen organisieren und andere nicht unterdrücken. Was ist daran bitte nicht links?
zum Beitrag13.10.2025 , 11:49 Uhr
Diese stark verkürzte Sichtweise (ums nicht gleich kritiklose Adaption einseitiger Propaganda zu nennen), ist eins der Probleme der radikalen Linken in dem Kontext bzw. eben einem besonders lauten Teil dieser (nicht wenige radikale Linke haben eine weit weniger propagandistisch gefärbte historische Analyse und ergo auch differenziertere Perspektive auf Israel/Palästina). Der Begriff "völkischer Postkolonialismus" trifft es eigentlich ganz gut. Hier werden verkürzt komplexe Debatten in Schlagworte gehüllt, "in Bewegung" gebracht u dabei auf eine seit 150 J. in Teilen der europäischen Linken verankerte Tradition antisemitischer Narrative aufgesattelt - das kann nur schiefgehen! Dabei gibt postkoloniale Theorie so viel mehr her, wenn man sich mal ernsthaft damit beschäftigt UND sich dabei anderen Theoriesträngen nicht verschließt (zB Neuer Materialismus, Ideologiekritik, anarchistische Debatten). Lesetipps: black-mosquito.org...ntisemitismus.html thirdnarrative.org/ www.deutschlandfun...d-prophet-100.html breakingthespell.noblogs.org/
zum Beitrag11.10.2025 , 21:11 Uhr
Eine der zu dieser Demo aufrufenden Gruppen war die "Alliance of internationalist Feminists", die sich selbst tatsächlich als feministische Gruppe begreifen (u.a. seit Jahren Organisatorinnen einer der Berliner 8.-März-Demos, wo sie schon seit Jahren aggressiv zu dem Thema agitieren). Eine andere Gruppe nennt sich "Anarchists for Palestine", vermutlich um irgendwie bewegungslinks anzudoggen (und sehr wahrscheinlich auch, um die anarchistische Szene zu schwächen, da diese dem dogmatischen und autoritären Anspruch dieser "Anarchists for Palestine" diametral entgegensteht). Ich denke, darauf bezieht sich "solche, die Attribute wie „feministisch“, „antifaschistisch“ oder „anarchistisch“ im Namen tragen." und nicht auf eventuelle Banner.
Sie (und alle anderen) können sich gern selbst ein Bild von der kruden Ideologie dieser "Feministinnen" machen: www.instagram.com/...ist/p/DPCKeidDRjS/
zum Beitrag10.10.2025 , 11:28 Uhr
Es gibt einen Unterschied zwischen Palästinenser*innen (= Menschen, sollte immer ausgeschrieben werden) und der Pali-Fraktion (= vermeintlich linke Antisemit*innen, die den Kampf um Gerechtigkeit in Israel und Palästina vereinnahmen, indem sie unter dem Deckmantel, "für Palästina" und einen "gerechten Frieden" dort und auf der ganzen Welt zu sein, die konsequente Auslöschung Israels vorantreiben und alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist, als "Zionazis" beschimpft). Eine Pali-Demo der Pali-Fraktion kann eine seriöse zeitung schon auch so nennen.
zum Beitrag09.03.2025 , 11:53 Uhr
Kommentar auf Wunsch der Verfasserin entfernt.
Die Moderation
zum Beitrag07.03.2024 , 23:26 Uhr
Es gibt auch noch den seit Jahren stattfindenden Purple Ride - Fahrraddemo zum 8. März (12 Uhr Mariannenplatz) und die Demo "Subculture against patriarchy" (14 Uhr Stralauer Platz). See you on the streets!
zum Beitrag26.11.2023 , 16:42 Uhr
Nicht alle! ;-)
Wir vom ZGK haben uns bereits 2009/2010 mit der Auflösung des Schnarup Thumby-Kollektivs von genau diesen Spinner(_inne)n getrennt. Und es zeigt sich jetzt einmal mehr, wie richtig und wichtig das war. Aber es stimmt schon, die linken Schwurbler brauchen deutlich mehr Gegenwind und klare Grenzziehungen. Kein Fußbreit den Faschisten heißt auch, kein Fußbreit den Querfrontlern.
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