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07.05.2026 , 11:51 Uhr
Die NPD war eine Randpartei. Extrem war sie, damals wie heute: Sie sammelte die extreme Rechte um sich. Alle "gemäßigten" scheuten Sie. Das hat die AfD anders angefangen. Von jeher war sie im Vergleich zur NPD gemäßigter und weniger extrem und ist sie für eine breitere Masse wählbar geworden. Ob es nun ein Segen oder Fluch ist, dass sie verschwindet, wird sich erst noch herausstellen. In ihr versammelte sich die extreme Rechte. Diese werden jetzt versuchen, anderswo unterzukommen. Und das könnte auch für die AfD zum Problem werden, wenn sie nicht gegensteuert. Die AfD muss sich bald entscheiden, was sie sein will. Eine Protestpartei, die nur dagegen ist. Dann können sie die alten NPDler durchaus auch aufnehmen. Oder wollen sie wirklich Verantwortung in der Politik übernehmen und mitgestalten? Dann sollten sie diese Kräfte von sich fernhalten. Da sie sonst für einen Teil ihrer noch Wählerschaft nicht mehr wählbar wären. Aber solange die Altparteien keinen wirklich Weg gefunden haben, was sie eigentlich wollen, können sie der AfD wenig entgegensetzen. Einfach nur zu sagen „Die AFD ist böse“ zieht nicht mehr.
zum Beitrag07.05.2026 , 07:28 Uhr
Schaut man sich die Lage in Süd- und Mittelamerika an, wie dort die Lebensbedingungen sind, kann ich mir gut vorstellen, dass einige Menschen sich sagen, dass es überall besser ist als zu Hause. Und da ist der Schritt, in einen fremden Krieg zu ziehen für Geld, nicht allzu weit. Schaut man nach Afrika, ist die Verzweiflung noch größer. Da stellt sich in manchen Regionen schon die Frage, was besser ist: vor Hunger zu sterben oder in einem fremden Krieg. In Ländern, wo der Hunger regiert, glaubt man alles, um diesem Elend zu entgehen. Dass sie das nicht glauben können, zeigt, dass sie keinen Blick über den Tellerrand wagen. Wenn wir als zivilisierter Westen die hungernden Menschen im Stich lassen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn sich diese denjenigen zuwenden, die ihnen wenigstens etwas Hoffnung geben, wenn auch manchmal falsche. Wer in solchem Elend lebt, sehnt sich nach Hoffnung. Ganz egal, ob diese nun erfüllt wird oder nicht. Das können wir in unserem warmen Sessel mit dem Bier in der Hand, noch vollgefressen vom Abendbrot, beim Schauen der Tagesschau natürlich überhaupt nicht verstehen. Und genau das ist unser Fehler: Uns geht es viel zu gut.
zum Beitrag06.05.2026 , 14:00 Uhr
Warum ist die einzige Lösung die Aufgabe der Nationalstaaten. Ich habe da so meine Zweifel, dass das funktionieren kann. Im Gegensatz zu den noch recht jungen USA ist Europa eine Staatengemeinschaft aus über Jahrhunderte geformten Einzelstaaten. Und das wünscht man mal eben wegzuwischen. Das geht schief. Siehe Naher Osten: Da hat man nach dem 1. WK aus dem Osmanischen Reich viele Einzelstaaten geformt und das zum Teil gegen den Willen der einzelnen Volksgruppen. Und was haben wir heute? Tod und Elend. Siehe, Israel und Palästinenser: Den einen nahm man das Land weg, weil man es mit den anderen gut meinte, und beide sollen trotz aller Gegensätze zusammenleben. Und was passiert seit Jahrzehnten? Mord und Totschlag auf beiden Seiten! Weil der glorreiche Westen es viel besser weiß, was die Menschen wollen. Das Gleiche blüht uns auch, nur umgekehrt. Teilweise jahrhundertealte Volksgruppen sollen nun mal eben nebenbei zu einem Staat zusammengeführt werden. Das geht nicht. Wenn man so etwas möchte, braucht das sehr viel länger als nur ein paar Jahre. Selbst Jahrzehnte sind da schon sehr optimistisch.
zum Beitrag06.05.2026 , 11:54 Uhr
Mal ganz ehrlich: Öl ins Feuer gießen hat noch keinen Konflikt beendet!
zum Beitrag06.05.2026 , 11:52 Uhr
Warnt man den auf ukrainischer Seite, seinen „Söldner“, vor dem, worauf sie sich da einlassen? Durch den Fleischwolf gedreht zu werden, ist für keinen angenehm. Egal auf welcher Seite man steht. Beide Seiten nehmen, was sie bekommen, und machen, was sie für richtig halten, damit. Ob das gut oder schlecht ist, ist immer Ansichtssache.
zum Beitrag06.05.2026 , 11:49 Uhr
Ob ihnen das Kononenfutter ausgeht, kann man nicht beurteilen, oder war neulich mal jemand dort? Ich nehme eher an, dass das heimische Elend und die Armut in ihren Heimatländern die Menschen dazu bringen, in fremde Kriege zu ziehen. Mal ehrlich: Peru ist nun mal nicht eines der reichsten, sondern eher eines der ärmsten Länder auf dieser Welt. Eben so sieht es in Afrika aus. Da Russland immer noch ganz ordentlich für seine Soldaten zahlt. Auf jeden Fall mehr als diese Menschen "zu Hause" bekommen würden, ist es immer noch für viele Menschen wohl überdenkenswert, in einen solchen Krieg zu ziehen. Natürlich ist das für uns undenkbar und daher ist es für unser Gewissen leichter, zu verstehen, sie würden unter falschen Versprechungen nach Russland gelockt werden. Was ich in Einzelfällen nicht ausschließen mag. Auf Seiten der Ukraine sieht es da anders aus. Da liest man keine Berichte über solche "Söldner" aus aller Herren Länder. Da sind alle aus freien Stücken! Deswegen haben auch so viele ihr Heimatland verlassen, um eben nicht an diesem Krieg teilnehmen zu müssen. Das Gleiche gilt auch auf russischer Seite.
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