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20.06.2026 , 07:24 Uhr
Ein Sensory-Room pro Stadion gegen die Reizüberflutung. Wer dieses Konzept jedoch zu Ende denkt, merkt schnell: Es greift viel zu kurz.
Um überhaupt in diese Oase der Ruhe zu gelangen, müssen betroffene Fans erst das logistische Bootcamp der Anreise überstehen. Und genau hier liegt das strukturelle Versagen. Ein Raum im Stadion nützt den Besucher:innen überhaupt nichts, wenn das gesamte System davor barrierefeindlich ist.
Wir müssen die Gesellschaft, die Ausrichter:innen, die Stadienbetreiber:innen und vor allem die Mobilitätsunternehmen endlich radikal in die Pflicht nehmen:
Verkehrsbetriebe: Die Reizüberflutung beginnt nicht am Tribüneneingang, sondern in überfüllten, dröhnenden Shuttlebussen und Bahnen. Wer Inklusion ernst meint, darf nicht nur Busse schicken.
Stadienbetreiber:innen müssen radikal umdenken: Barrierefreiheit darf nicht an einer verschlossenen Tür in den Katakomben enden. Es reicht nicht, Barrieren abzubauen – wir müssen die Umgebung komplett umgestalten.
Solange Verkehrsplaner:innen, Event-Ausrichter:innen und Betreiber:innen diese notwendigen Schritte verweigern bleibt dies ein Alibi-Marketing auf dem Rücken derer, die echte Teilhabe bräuchten.
zum Beitrag18.06.2025 , 12:42 Uhr
Interessante These, aber die aktuellen ADFC-Daten zeigen leider ein anderes Bild: Verschlechterung trotz grüner Beteiligung:
Düsseldorf: CDU-Grüne Koalition → schlechter geworden München: Grüne-SPD (Grüne stärkste Kraft) → schlechter geworden
Verbesserung auch ohne grüne Dominanz:
Leipzig: SPD-OB → besser geworden Frankfurt: SPD-OB → besser geworden Nürnberg: CDU-OB → besser geworden
Scheint eher so, als ob gutes Fahrradklima weniger von der Parteifarbe abhängt, sondern mehr von konkreten Maßnahmen und deren Umsetzung vor Ort. Vielleicht ist die Realität in den Kommunen komplexer als das übliche Schwarz-Weiß-Denken? 🚴♀️
zum Beitrag10.06.2025 , 16:19 Uhr
Das Problem ist nicht die Performance der Aktien, sondern was mit den Menschen passiert, die bei der Commerzbank arbeiten.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt das wahre Gesicht von UniCredit: Die HypoVereinsbank war einmal eine stolze deutsche Großbank mit zehntausenden Arbeitsplätzen. Nach der UniCredit-Übernahme 2005? Ein Schatten ihrer selbst. Aktuell stehen weitere 1.500 Jobs auf der Kippe - ein Drittel der restlichen Belegschaft könnte verschwinden.
Das ist kein Einzelfall, sondern System: UniCredit hat diese Strategie bereits in ganz Osteuropa durchgezogen. Übernahme, "Synergien" (= Stellenabbau), Gewinnmaximierung.
Bei der Commerzbank stehen 42.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Verdi warnt nicht ohne Grund vor einem "Kahlschlag". Es geht hier um mehr als Aktienkurse: um Arbeitsplätze, um eine starke deutsche Bankenlandschaft und um die Finanzierung unseres Mittelstands.
Die Commerzbank ist systemrelevant - nicht nur für die Wirtschaft, sondern für hunderttausende Beschäftigte und deren Familien. Das sollte nicht dem Gewinnstreben einer italienischen Großbank geopfert werden.
zum Beitrag04.02.2025 , 17:10 Uhr
Danke für die Einordnung.
zum Beitrag08.08.2024 , 13:02 Uhr
Word!
zum Beitrag20.12.2023 , 21:17 Uhr
WORD!
zum Beitrag