Erpenbeck am Deutschen Theater Berlin Zugriff aus der Halbdistanz Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“ ist nicht nur beliebter Abiturstoff, auch auf die Bühne drängt er. Am DT versucht sich Alexander Eisenach daran. Von Eva Behrendt 25.1.2026
Kulturszene in Äthiopiens Addis Abeba Im Museum fließt der Honigwein Theater mit Kaiserloge, Privatmuseen, Liveclubs: Ein Streifzug durch die vielfältige Kulturszene der ostafrikanischen Metropole Addis Abeba. Von Eva Behrendt 13.1.2026
Theaterstück nach Kae Tempest Illustration durch die Hintertür Am Deutschen Theater Berlin inszeniert Sebastian Nübling „Let them eat Chaos“ als Stationendrama. Der Drive des Originals leidet etwas. Von Eva Behrendt 30.11.2025
Diverses Fernsehen Eine total heterogene Truppe Das deutsche Fernsehen ist diverser geworden. Was hat das Berliner Maxim Gorki Theaters damit zu tun? Von Eva Behrendt 3.11.2025
Fiona Sironics nominiertes Romandebüt Es gibt ein Leben nach dem Aussterben „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ von Fiona Sironic ist Coming-of-Age-Roman und Climate Fiction zugleich. Von Eva Behrendt 13.10.2025
Percival Everetts Roman „Dr. No“ Nichts ist mit Zeit verwandt Percival Everetts „Dr. No“ ist ein echter Nerdroman. Philosophische Gedanken und mathematische Exkurse fügen sich in einen Schurken-Plot ein. Von Eva Behrendt 20.9.2025
„Play Boy“ von Constance Debré Das Selbst abreißen Constance Debré beschreibt in „Play Boy“ ihren Wandel von einer heterosexuellen Pariser Anwältin und Mutter zur lesbischen Schriftstellerin. Von Eva Behrendt 4.8.2025
Kurzgeschichten von Angela Carter Porno, Horror, Fairy Tales In „Die blutige Kammer“ hat Carter Märchen umgeschrieben. Es geht den gestiefelten Kater, energische Frauen, Sex und Begehren. Nun wurden sie neu übersetzt. Von Eva Behrendt 21.5.2025
Berliner Theatertreffen Frei gedacht, mehr gelacht Das Schauspiel Magdeburg ist mit der Romanadaption „Blutbuch“ zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Von Eva Behrendt 8.4.2025
Dramen des Alltags Die Schriftstellerin Yasmina Reza, berühmt für ihre Theaterstücke, hat Gerichtsreportagen geschrieben – beeindruckende Feldstudien menschlichen Verhaltens: „Die Rückseite des Lebens“ Von Eva Behrendt Ausgabe vom 29.3.2025, Seite 43, literatur Download (PDF)
Texte von Thomas Brasch im Gorki Berlin „Etwas, das zu mir gehört“ Mit ‚It’s Britney, bitch!‘ emanzipierte sich Lena Brasch von ihrer Familiengeschichte. Im Maxim Gorki Berlin inszeniert sie nun Texte ihres Onkels. Von Eva Behrendt 16.2.2025
Historischer Roman von Ulla Lenze Folgekosten der Moderne Ein Sanatorium ist zentraler Ort von „Das Wohlbefinden“. Drumherum hat Autorin Ulla Lenze ein Gesellschaftspanorama mit langem Zeitstrahl entwickelt. Von Eva Behrendt 6.1.2025
Horror-Roman von Karl Ove Knausgård Gift der Ewigkeit Karl Ove Knausgårds auf sieben Bände angelegte Horror-Romanserie ist beim „Dritten Königreich“ angekommen: Ein Clash der Vernunft und des Obskuren. Von Eva Behrendt 27.6.2024
„Schluss mit dem Schema, Platz für das Leben“ Nastassja Martin folgt den Ewenen beim Dialog mit den Tieren und der Bedeutung der Träume. Ein Alltag zwischen kolonialer Machtpolitik und kommender Katastrophe Von Eva Behrendt Ausgabe vom 22.6.2024, Seite 13, politisches buch Download (PDF)
Buch „Das Geheimnis der Rückkehr“ Auf dem Unabhängigkeitsboulevard 30 Jahre lang reiste der Essayist Stephan Wackwitz mit dem Goethe-Institut um die Welt. In „Das Geheimnis der Rückkehr“ erzählt er davon. Von Eva Behrendt 21.5.2024
Zutritt zum anderen Leben In seinem Roman „Tremor“ erzählt Teju Cole, eingebettet in eine autofiktionale Konstruktion, von der bebenden Zerbrechlichkeit des Daseins nicht nur in Lagos Von Eva Behrendt Ausgabe vom 4.5.2024, Seite 43, literatur Download (PDF)
Roman „Vierundsiebzig“ von Ronya Othmann Bewusstmachung einer Tragödie In einer großen literarischen Recherche dokumentiert Ronya Othmann die Verfolgung der Êzîden. Ihre Ich-Erzählerin sucht nach Spuren im Irak. Von Eva Behrendt 21.3.2024
Roman über Freundschaft im Kulturbetrieb Rettung in die Kunst Die Dramatikerin Olga Bach erzählt von drei hochbegabten Außenseitern im Berliner Kulturbetrieb. Ihr Roman „Kinder der Stadt“ ist unsentimental. Von Eva Behrendt 19.10.2023
„Doktormutter Faust“ am Schauspiel Essen Mephisto ist eine nette Person Unverblümt und locker ruft Fatma Aydemir in ihrem ersten genuinen Theaterstück zeitgenössische Diskurse auf. Dafür nahm sie sich Goethes „Faust“ vor. Von Eva Behrendt 10.9.2023
Michel Houellebecq und die Porno-Affäre „Ich kann nichts dafür“ Michel Houellebecq hat seiner Leserschaft schon einiges zugemutet. Nun also im neuen Buch eine Selbstentschuldigung angesichts seiner Porno-Affäre. Von Eva Behrendt 15.7.2023