Petrosyan hat in Jerewan, Mainz und Berlin Orientalistik; Geschichts- und Kulturwissenschaften studiert und in Berlin über Integration, Migration und Medienwahrnehmung promoviert. Er schreibt vor allem für die taz, ZEIT-ONLINE und für das Journal von Amnesty International. Er ist als Reporter in Osteuropa unterwegs und leitet die Osteuropa-Projekte der taz Panter Stiftung. Herausgeber des Buches "Krieg und Frieden. Ein Tagebuch" (September 2022).
Dem russischen Präsidenten soll auf der Halbinsel eine luxuriöse Villa gebaut worden sein. Früher befand sich auf dem Gelände eine sowjetische Erholungsanlage.
Journalist:innen aus Odessa (Ukraine), Riga (Lettland) und Almaty (Kasachstan) erzählen über ihren Alltag, ihre Ängste und Hoffnungen zum Jahreswechsel.
Präsident Putin gibt per Dekret eine „nationale Politikstrategie“ aus. Sie beschäftigt sich unter anderem mit der „Stärkung der Einheit der russischen Nation“.
Der Organisation wird vorgeworfen, sich an der Arbeit „patriotischer“ russischer Organisationen zu beteiligen. Trotzdem erhielt sie weiterhin Gelder aus Europa.
Russland zwingt die Bewohner der besetzten Gebiete in der Ukraine, die Staatsbürgerschaft anzunehmen. Wer sich widersetzt, hat etwa keinen Zugang mehr zu medizinischer Versorgung.
Immer häufiger verfolgen Privatpersonen ihre Mitmenschen als „Feinde im Inneren“. Sie veröffentlichen Namen, schreiben Denunziationen und fordern die Staatsanwalt zu Ermittlungen auf.
Eventuell könnten bald die US-Raketen in der Ukraine stationiert werden. Was das bringt – und warum Moskau schon einmal vorsorglich rhetorisch eskaliert.
Sie sind günstig herzustellen und werden von europäischen Überwachungssystemen scheinbar nicht erkannt: Mehrfach verletzten Drohnen jüngst den europäischen Luftraum. Und nun?
Der Krieg gegen die Ukraine hat ein Rekordloch in die Staatskasse gerissen. Dem will Moskau entgegenwirken – und erhöht die Steuern für Bürgerinnen und Bürger.
Russische Drohnen, Angst: Im Baltikum – und Osteuropa– wird nicht nur der Luftraum verletzt, sondern auch die Psyche. Ein Gespräch mit Exiljournalist*innen.