Angriff auf Protest gegen AfD: Polizei ermittelt nach Schuss auf Antifademo in Halle
Bei einem Protestzug gegen den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt wurde ein Mensch durch den Schuss aus einem Luftdruckgewehr verletzt. Der Täter ist unbekannt.
Foto: Heiko Rebsch/dpa
afp/taz | Nach einem Schuss aus einer Druckluftwaffe auf Teilnehmer einer Demonstration in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt hat der polizeiliche Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Ein 25-jähriger Demonstrant war am Montag durch ein Geschoss leicht im Gesicht verletzt und vor Ort von Rettungskräften versorgt worden, wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte. Ein bislang Unbekannter habe aus einem angrenzenden Wohnhaus mindestens einen Schuss aus einer Druckluftwaffe abgegeben.
Zu der Demonstration gegen den AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt hatten wie in anderen Städten auch linke Gruppen aufgerufen. „Mit einer AFD Regierung werden die Angriffe auf uns und gerade auf Migrant:innen und LGBTI-Personen zunehmen“, hieß es in einem Aufruf auf Instagram.
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In Halle liegen zwei der insgesamt nur drei Wahlkreise, in denen nicht die AfD, sondern die Direktkandidat:innen der Linken das Mandat gewonnen haben.
Laut lokalen Medienberichten hatten ungefähr 1.000 Menschen an der Demo teilgenommen. Bei der Abschlusskundgebung auf dem August-Bebel-Platz sollen dann ein oder mehrere Schüsse gefallen sein.
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