: Welche Lieder wird man in Sudan singen?
„Vielleicht werden unsere Lieder nicht mehr den Regen rufen und nicht mehr die Ernte begleiten. Doch sie tragen weiter, was Krieg und Klima nicht vollständig zerstören konnten: Atem, Erinnerung, Erde, Stimmen. Wo Jahreszeiten zerbrechen und Menschen ihre Orte verlieren, werden Melodien zu einem zweiten Zuhause – und Musik wird zu der leisen Kunst, ein Land im Verschwinden weiterleben zu lassen.“
Asim al-Tayyib, Sufi-Künstler, Musiker und Klangforscher
Aufgezeichnet von Reham Abbas, sudanesische Journalistin aus Dubai
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 210 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen