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Schreiner über Genügsamkeit„Gut genug reicht“

Große Sprünge konnte er nicht machen, und oft fehlte es Hartmut Pfaff am Nötigsten. Zufrieden ist der Schreiner trotzdem.

Alles hat hier seinen guten und getischlerten Platz: Hartmut Pfaff in seiner Küche Foto: Dagmar Morath

Interview von

Karlotta Ehrenberg

Ein bisschen seltsam ist es für mich, in die Wohnung von Hartmut Pfaff zu treten. Denn normalerweise ist es umgekehrt, da kommt er zu mir, um eine Tür auszubessern oder Möbel zu reparieren. Nun stehe ich aber hier und staune: Die Wohnung gleicht einem Museum, darin selbst gefertigte Holzmöbel, seltene Fundstücke und andere Zeugnisse aus dem 70-jährigen Leben des gelernten Schreiners.

Hartmut Pfaff: Ich selbst nenne das hier eine Installation, es ist wie eine Erweiterung meiner Persönlichkeit.

taz: Hier scheint alles seinen Platz zu haben: Die Flasche da hat einen eigens getischlerten Halter, die Bücher haben exakt auf sie zugeschnittene Regale, die Schale mit den Zwiebeln wird von einer Lampe angestrahlt gleich einem Stillleben.

Pfaff: Ja, hier hat alles System. Das Problem mit solchen Räumen ist nur, dass andere Menschen da wenig Platz haben. Aber ich lebe ja jetzt allein und empfange hier auch nicht mehr so viele Leute.

Im Interview: Hartmut Pfaff

Hartmut Pfaff, Jahrgang 1955, ist gelernter Schreiner. Von 1978 bis 2009 lebte er in Louisburgh, Irland. Dann verlagerte er seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin.

taz: Dort zwischen den beiden Holzpaneelen hören Sie wohl Musik.

Pfaff: Ja, die und die Lautsprecher sind so ausgerichtet, dass die Musik den ganzen Raum erfüllt und ich von meinem Stuhl aus jedes Instrument ganz genau hören kann. Meistens höre ich Klassik, aber ich höre natürlich die ganze Musik meiner Generation, allerdings nichts, was über die achtziger Jahre hinausgeht.

taz: Wo und wie sind Sie aufgewachsen?

Pfaff: Ich bin das dritte von fünf Kindern und komme ursprünglich aus dem Hunsrück. Die Familie mütterlicherseits hatte dort eine Gastwirtschaft, das war durchaus bürgerlich, aber mit finanziellen Einschränkungen. Wir sind zweimal der Arbeit meines Vaters hinterhergezogen – er war bei einem Versicherungsunternehmen –, erst in die Nähe von Koblenz und dann in den Speckgürtel von Köln. Es wurde viel gelacht zu Hause, mein Vater hatte einen ausgeprägten Humor. Was die Erziehung angeht, waren meine Eltern Dilettanten, hatten also Freude an den Kindern. Ich war allerdings problematisch.

taz: Wieso?

Pfaff: Anders als bei meinen älteren Geschwistern waren meine Schulleistungen miserabel. Ich habe die Schule verweigert. In Klassenarbeiten hab ich extra alles leer gelassen, damit man mir eine Sechs geben muss. Und ich bin nur noch zu den Unterrichtsstunden gegangen, die mich interessiert haben.

taz: Wie haben Sie sich die freie Zeit vertrieben?

Pfaff: Ich war immer schon sehr für frische Luft. Ich hatte damals schon eine Freundin, Sabine, die wohnte im Nachbarort sechs Kilometer weiter, dahin bin ich oft zu Fuß.

taz: Nachdem Sie von der Schule geflogen sind, haben Sie eine Schreinerlehre begonnen.

Ich war ein verwöhntes Mittelklassesöhnchen, wollte unter die Brücken von Paris. Aber für meine Eltern war es unvorstellbar, dass ich nichts mache

Pfaff: Das war eigentlich nicht mein Plan, ich war ein verwöhntes Mittelklassesöhnchen, wollte unter die Brücken von Paris. Aber für meine Eltern war es unvorstellbar, dass ich nichts mache. Die Lehre fand ich fürchterlich. Jeden Tag habe ich mich der Feigheit bezichtigt, weil ich weitermachte. Ein halbes Jahr vor Ende habe ich meinen Eltern gesagt, dass ich abbreche. Ich war gottfroh, diesen Satz endlich zustande gebracht zu haben. Aber meine Freundin Sabine sagte zu mir: Wenn du auch nur den geringsten Zweifel hast, dann mach das lieber fertig. Tja, und ich hatte Zweifel – am nächsten Tag bin ich wieder hin. Meine Rettung war das Gesellenstück, ein Tisch aus Vollholz, eine schöne Herausforderung. Mit dem Gesellenbrief hatte ich dann endlich meine Ruhe. Schreinern wollte ich nie mehr.

Hier in der Wohnung von Hartmut Pfaff hat sich auch viel Leben angesammelt Foto: Dagmar Morath

taz: Was haben Sie dann gemacht?

Pfaff: Für ein paar Jahre wohnte ich bei meiner Freundin und war ein bisschen auf Baustellen unterwegs. Wenn ich Geld verdient habe, haben wir das gleich in ein Restaurant getragen. Für mich hätte das so weitergehen können. Da fragte mich mein Freund Tilman eines Tages, ob ich mit ihm nach Irland fahren wolle. Ich erwiderte: Nein, ich sitze hier gut, der Kaffee schmeckt, da oben ist ein mir angenehmes Röhrenradio. Was?, sagte Tilman darauf, bist du jetzt schon so alt, dass du deinen Arsch nicht mehr hochkriegst?

taz: Und das hat gezogen?

Pfaff: Ja. Wir sind zehn Tage durch Irland gereist, von Dublin nach Galway, also einmal quer durchs Land, und ich dachte, ich hätte alles gesehen. Dann fragte mich mein Freund: Wollen wir zu der Mutter meiner Freundin fahren, einen Tee trinken? Ich dachte, wir fahren da 20 Minuten hin, aber es waren anderthalb Stunden. Früher kam man auf der Straße von Dublin irgendwann auf eine Kuppe, und wenn man da rüberfuhr, machte es pumm! Dann sah man vor sich die Küste von Clew Bay und die Landschaft darum. Um meinen Zustand besser zu beschreiben: LSD brauchte ich nicht mehr, diese Landschaft hat mich so schon zugeballert.

taz: In diese irische Grafschaft, County Mayo, sind Sie zwei Jahre später ausgewandert, da waren Sie 23.

Pfaff: Vorher war ich noch zweimal dort, dann aber wusste ich: Hier kann ich ankommen, das ist ein Umfeld, das mich formen kann. Um sich das vorstellen zu können, muss man wissen, dass das Irland der Siebziger ganz anders war, das war damals locker 20 Jahre hinter Deutschland zurück, von der industriellen und der gesellschaftlichen Entwicklung her. Das ging da alles noch sehr ländlich und bodenständig zu. Und das fand ich passend für mich.

wochentaz

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taz: Ich hab mir Bilder von der Grafschaft Mayo angeguckt: Man sieht eine Felsenküstenlandschaft, unzählige Inseln inmitten des Atlantiks, dazu saftig grüne Hügel mit Schafweiden und ein paar Bauernhöfen. Sehr romantisch, oder?

Pfaff: Mit Romantizismus hatte das nichts zu tun, im Gegenteil. Der Bauer ist ja ein Alleinunternehmer, der braucht Klarsicht für seinen Betrieb. Wenn seine Frau nicht gesund ist, die Kuh krank oder das Wetter schlecht, wenn der Markt absackt – das muss der alles mitbedenken. Auch haben die Iren eine sehr direkte Art und können ihre Gedanken und Gefühle sehr sauber ausdrücken. Das war mir sehr sympathisch.

taz: Ihre Freundin aus Köln, Sabine, ist Ihnen nach Irland gefolgt.

Pfaff: Ja. Wir sind extra im September ausgewandert, um gleich die schrecklichste Zeit zu erleben, den Dauerregen und die Dunkelheit im Winter. Viel schlimmer als in Köln war das aber gar nicht. Dass Frühling, Sommer und Herbst auch manchmal ausfallen, wussten wir da noch nicht … Wir waren voller Enthusiasmus und haben ein Haus gemietet, ganz in der Nähe von Mrs Gibbons, bei der ich bei meinem ersten Besuch Tee getrunken hatte.

taz: Wie kann man sich den Ort vorstellen?

Pfaff: Unser Haus steht in Alleinlage, drei Kilometer vom nächsten Dorf entfernt. Von dort geht es 20 Minuten bis auf den Hausberg. Der Blick von da oben gehört für mich zu den schönsten Blicken auf der Welt. Man guckt runter auf die Bucht Clew Bay und die Berge auf der anderen Seite. Zu einer Seite guckt man auf eine Insel, Clare Island, ein Stück weiter ist noch eine Insel, Inishturk. Man dreht sich um, guckt sich den Hausberg an, Croagh Patrick. Wenn man sich noch weiter dreht, hat man die Kette der Mweelrea Mountains vor sich mit dem vorgelagerten Flachland. Das an einem schönen Tag – besser kannst du es nicht haben.

taz: Sie haben dort dann doch wieder als Schreiner gearbeitet.

Pfaff: Ja, ich habe in Irland 30 Jahre lang nur Möbel gemacht. Dort hat man damals das alte Handwerk noch geschätzt. Rentiert hat sich das aber nicht. Ich musste ja auch für meine Familie da sein, wir haben in kurzem Abstand drei Kinder bekommen. Wenn es mal langweilig wurde oder meine Frau gearbeitet hat – sie hat den Kindergarten im Dorf gegründet –, sind die Kinder zu mir in die Werkstatt gekommen, die war nur 30 Meter entfernt. Ich war immer eingebaut als Puffer. Das ging, ich konnte das Werkzeug ja jederzeit fallen lassen.

taz: Das ist schön, aber sicher auch anstrengend.

Pfaff: Ich habe mal im Radio ein Interview mit einem Sportfunktionär gehört, ein grundsolider Mensch, der auf eine wunderbare Karriere zurückblickte. Das einzige Bedauern, das er hatte, war, dass er seine Kinder nicht hat aufwachsen sehen. Darüber, dachte ich mir damals, werde ich mich zum Glück nicht beschweren müssen. Auf der anderen Seite muss ich aber auch zugeben: Das erste Mal, dass ich schwarze Zahlen in meinem Leben geschrieben habe, also mich selbst erhalten konnte, war erst, als ich 63 Jahre alt war.

taz: Vorher haben Sie in ständiger Existenznot gelebt?

Pfaff: Ja. Ich sehe heute noch den Sachbearbeiter der städtischen welfare vor mir, er hieß Tom. Wenn ich da wieder hinkam – mir war das natürlich peinlich –, hab ich gesagt: Tom, ich glaube, das sieht jetzt wieder nicht so gut aus. Und dann habe ich ihm die Zahlen rübergeschoben, und er hat gesagt: Jesus Christ, Hartmut! Why didn’t you come earlier?! Er hat sogar die Zahlung einen Monat zurückgebucht, so rot war das. Da seien doch die Kinder, da müsste man sich doch drum kümmern. Das war das irische System damals. Die wussten, mich fallen zu lassen, käme sie noch teurer. Ich lief auf halber Sozialhilfe, die ganze Zeit. Eigentlich weiß ich gar nicht, wie wir uns damals durchgebracht haben. Das Auto habe ich zum Beispiel nie voll getankt. Ich hatte eigentlich kein Geld für ein Auto, aber ich brauchte es ja, um zum Kunden zu kommen. Ohne ging es nicht.

taz: Auf Urlaub haben Sie sicher verzichten müssen.

Pfaff: Sabines und meine Familie haben beide unser Irlandprojekt unterstützt. Jedes Jahr sind wir nach Deutschland gefahren, das haben die bezahlt, einmal waren wir sogar auf Mallorca. Auch das Haus konnten wir dank unserer Familien kaufen. Und auch andere Leute haben uns geholfen. Sogar bei meinen Kindern hatte ich Schuldscheine, da ich denen kein regelmäßiges Taschengeld zahlen konnte. Dann hatte jedes Kind ein Blatt Papier mit einer Tabelle und Daten. Wenn die Woche vorbei war, dann kam da ein Kreis hin, wo jetzt hätte bezahlt werden müssen. Und wenn dann die Kundschaft irgendwann bezahlt hat, dann hab ich gesagt: „Kinder, action time!“ Dann haben sie einen Haufen Geld bekommen.

taz: Sie erzählen das mit viel Humor. Lustig war das aber sicher nicht.

Pfaff: Das war unglaublich belastend. Meine Frau hat es irgendwann nicht mehr ausgehalten und ging weg. Sie hatte eine Arbeitsstelle in Dublin gefunden, später ist sie in die Schweiz. Ich hab das erst viele Jahre später kapiert, durch was sie da durch ist, dass sie keine Worte dafür gefunden hat, wie kreuzunglücklich sie war und wie dringend sie da rausmusste, um nicht zugrunde zu gehen. Aber sie konnte gewiss sein, dass die Kinder bei mir in guten Händen waren. Der Sohn war ja schon aus dem Haus, und mit den Töchtern hatte ich eine super Zeit. Die Lösung war gut für alle. Jetzt sind meine Töchter noch in Irland, mein Sohn lebt in Deutschland. Ich besuche alle mitsamt Enkeln regelmäßig.

Das Handwerk

Das Schreiner- beziehungsweise Tischlerhandwerk ist heute ein nachgefragter „Trendberuf“. Während andere Gewerke um Nachwuchs rän­gen, blieben etwa 2023 nur 5,6 Prozent der Lehrstellen unbesetzt, teilte ein Sprecher des Zentralverbands des Deutschen Handwerks mit. In Ballungsgebieten wie Berlin sei es oft sogar schwer, überhaupt eine Lehrstelle in einem Tischlereibetrieb zu bekommen.

taz: Sie haben Irland 2009 verlassen, wie kam es dazu?

Pfaff: Im Sommer 2009 hat Tilmans Schwester ihren 50. in England gefeiert. Eigentlich wollte ich gar nicht hin, aber sie bat um meine Anwesenheit. Ja, und auf der Party war Viola. Da war sofort so ein Gleichklang zwischen uns. Danach bin ich erst mal nach Hause und hab mich geschüttelt wie ein nasser Hund. Und bin dann direkt zu ihr nach Berlin, um zu gucken, was passiert. Und da stellte sich raus, das könnte was sein. Der Moment war auch perfekt: Meine jüngste Tochter war gerade mit dem Studium fertig geworden und hatte ihre erste Arbeit. Mein Auftrag als Vater war erfüllt.

taz: Das erfordert Mut, mit 55 noch mal neu zu starten.

Pfaff: Man sollte mich nicht für zu mutig halten. Ich hatte ja ein Haus in Irland, konnte also jederzeit zurück. Außerdem hatte ich zu der Zeit eine kleine Barschaft. Das heißt, ich konnte Berlin ausprobieren. Und das wollte ich sehr gern. Wobei sich später die Frage stellte: Kam ich mit Viola vor allem zusammen, weil ich so nach Berlin kommen konnte?

taz: Das würde ich auch gern wissen.

Pfaff: Meine älteste Tochter hat mal gesagt: Du hättest Viola gar nicht kennengelernt, wenn sie nicht eine absolute Berlinpflanze wäre. Das war Teil von eurem Gleichklang. Das stimmt. Ich wäre nie an einen anderen Ort gegangen. Berlin ist anders als Deutschland, hier ist Luft und Platz für so vieles. Irgendwas stimmt hier für mich.

taz: Was ist aus der Beziehung mit Viola geworden?

Pfaff: Also, ich hatte ja diese Barschaft, in Höhe von 16.000 Euro. Davon gingen leider jedes Jahr 2.000 Euro ab. Denn obwohl ich gearbeitet habe, haute mein Geld nicht hin. Jeder Psychologe wird sagen: Oh Gott, dieser Abstieg ist schwer zu verkraften, ja gar nicht zu verkraften. Und dann waren die letzten 2.000 vom Konto runter, und dann war ich over. Das ist natürlich schlecht, sich in so einer Situation zu trennen. Aber so was hängt zusammen, weil ich zu nichts mehr zu gebrauchen war. Wie die letzten 2.000 Euro weg waren, machte es puff zwischen uns beiden.

taz: Die Luft war raus.

Pfaff: Ja. Ich war drauf und dran, in meine Werkstatt zu ziehen, essen und schlafen ging da irgendwie, das hätte mir gereicht. Aber das wollte Viola nicht, ich sollte mir was Ordentliches suchen.

taz: So angeschlagen, wie Sie waren, muss das aber schwer gewesen sein.

Pfaff: Zum Glück hatte mir ein Kunde schon vor einer Weile von einer Wohnung erzählt, die in diesem Haus hier frei war. Ich habe also keine Wohnung gesucht, das Leben hat mir zugehört.

taz: Ich sehe, die vielen buddhistischen Bücher, die hier stehen, wurden auch tatsächlich gelesen.

Pfaff: (lacht) Oh ja.

taz: Wenn man sich bei Ihnen umsieht, fragt man sich, warum Sie nicht längst als gut bezahlter Holzmöbeldesigner für ein gut betuchtes Kundensegment arbeiten.

Pfaff: Das Problem für mich ist, dass Menschen mit viel Geld oft nicht sonderlich zu schätzen wissen, was sie haben. Da kommt zu viel rein, da geht zu viel durch, das ist nicht meine Welt. Und die Leute ahnen das, die wollen keine Möbel von mir. Ich bessere jetzt also meistens Türen und Fenster in Altbauwohnungen aus. Das gefällt mir, ich mag den Kontakt zu den Mietern.

taz: Und nach Feierabend hören Sie hier Musik.

Pfaff: Oder ich lese oder spaziere auf Youtube durch Kalkutta oder durch eine andere Stadt. Mit guten Kopfhörern fühlt sich das an, als wäre ich tatsächlich da! Aber ich gehe auch gern in Berlin spazieren. Wenn es das Geld erlaubt, gönne ich mir ein Frühstück in einem Café.

taz: Sie sind äußerst selbstgenügsam.

Pfaff: Gut genug reicht. Das ist eine Lebenshaltung, die ich in Irland kennengelernt habe. Wenn etwas gut genug ist, muss man nichts weiter dazutun und kann zufrieden sein. Außerdem: Was heißt das eigentlich, „gut“? Über diese Frage werden unsinnige Kriege geführt. Das ist mir zu anstrengend.

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