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50 Jahre Weltläden

Sich gemeinsam gegen Ungerechtigkeiten im Welthandel einsetzen – das war die Motivation der ersten Weltläden, sich 1975 zusammenzuschließen. Heute ist die Weltladen-Bewegung in Deutschland auf über 900 Fachgeschäfte angewachsen. „Umso bedeutender ist es, dass es den Weltladen-Dachverband gibt, der Weltläden bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützt und sich für ihre Anliegen gegenüber der Politik und anderen Akteuren einsetzt“, so Gifty Rosetta Amo Antwi, Geschäftsführerin des Weltladen-Dachverbandes. Mit rund 30.000 Aktiven, die sich weitgehend ehrenamtlich engagieren, sind die Weltläden die größte entwicklungspolitische Bewegung in Deutschland. Zu den Erfolgen der Weltladen-Arbeit in den letzten Jahren zählt Amo Antwi, dass es mit anderen Organisationen gelungen sei, das Lieferkettengesetz in Deutschland zu verwirklichen. Es soll Menschenrechte und Umweltstandards in globalen Lieferketten schützen. In seinem Jubiläumsjahr macht der Weltladen-Dachverband mit verschiedenen Publikationen und Veranstaltungen auf sich und das Engagement der Weltläden aufmerksam.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen