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Foto und Post­kolo­nia­lis­mus

Der Hopscotch Reading Room ist eine noch relativ neue Institution in Berlins Literaturszene, die Buchladen, Lesesaal und Ver­an­staltungsraum zugleich sein möchte. Im Fokus stehen Diskurse und Literatur fernab der westlichen Welt und so beschäftigt sich auch das Buch „Independence Days“ von Maryam Jafri mit der Rolle der Fotografie in der Dekolonialisierung Mitte des 20. Jahrhunderts. Jafri präsentiert darin Fotografien aus 40 Archiven in Asien, Afrika und dem Nahen Osten, darunter einige aus seltenen und gefährdeten Sammlungen. Heute Abend wird es in der Kurfürstenstraße 13–14 um 19 Uhr vorgestellt, ein Gespräch schließt sich an.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen