Myanmar: Weitere Klage gegen Suu Kyi
Die Militärjunta in Myanmar hat die von ihr entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi wegen Korruption angeklagt. Die Antikorruptionskommission habe Beweise vorgelegt, wonach Suu Kyi „Korruption unter Ausnutzung ihres Amtes“ begangen habe, berichtete die Staatszeitung Global New Light of Myanmar am Donnerstag. Zuvor war die Friedensnobelpreisträgerin bereits mit einer Reihe absurder Vorwürfe von den Generälen überzogen worden. Zwei Prozesse gegen sie beginnen in der kommenden Woche. Laut der Staatszeitung soll Suu Kyi unter anderem „600.000 Dollar in bar und rund elf Kilo Gold“ an Bestechungsgeldern angenommen haben. Ihr Anwalt, Khin Maung Zaw, wies die Vorwürfe als „absurd“ zurück. „Es gibt einen unbestreitbaren politischen Hintergrund, um sie von den Menschen fernzuhalten“, sagte er. (afp)
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