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Jahresrückblick von Jenni Wulfhekel

Jenni Wulfhekel ist Autorin der taz-Leibesübungen.

Olympia 2020 – keine Gewinner, keine Verlierer, keine Skandale. Nächstes Jahr noch mal, wir freuen uns darauf!

„Das ist der Sport, den wir alle lieben, der für alle ist.“ Mara Gomez spielt als erste Trans-Fußballerin überhaupt in der Profiliga eines Landes, in ihrem Fall in Argentinien.

Marcus Rashford ist nicht nur ein hochtalentierter englischer Stürmer, sondern bewegte mit seiner Kampagne gegen Kinderarmut ganz England. Im Oktober wurde er von der Queen zum Member des Order of the British Empire ernannt.

Für sein Buch „Machtspieler. Fußball in Propaganda, Krieg und Revolution“ (Werkstatt) hat Ronny Blaschke komplexe Verstrickungen zwischen Fußball und Politik zu einem Bild zusammengefügt, das spannend und lesenswert ist.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat es irgendwie geschafft, trotz eines geplatzten Turniers und wenig TV-Präsenz die Fußballnationalmannschaft noch lebloser wirken zu lassen, als Löw in seiner gesamten Amtszeit als Trainer.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen