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Friedensarbeit An den Gräbern der Ermordeten

Das Andenken erneuern: Anlässlich des Anti-Kriegstags am 1. September hatte der Verein „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e. V.“ dazu aufgerufen, die Gräber der meist durch Zwangsarbeit ermordeten Kriegsgefangenen aus der ehemaligen Sowjetunion, aus Frankreich, Polen und den Niederlanden zu reinigen: Die NS-Opfer, nach ihrem Tod zunächst am Rande der Lager in und bei Bremen verscharrt, waren 1952 auf den Osterholzer Friedhof umgebettet worden. Dort halfen am vergangenen Wochenende im Anschluss an eine kurze Gedenkrede unter dem Motto „Kein Gras drüberwachsen lassen“ mehr als 40 Bürger*innen dabei, die Namen auf den mit Algen, Schmutz und Moos bedeckten Grabsteinen wieder sichtbar zu machen. Ende September soll in einem weiteren Einsatz die Arbeit fortgesetzt werden. Foto: Horst Otto/DRFTB e. V.

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