Lesung und Gespräch: Sehnsucht nach Marzahn
Foto: Paula Winkler
Cindy aus Marzahn hat dem Berliner Stadtteil zu zweifelhaftem Ruhm verholfen, Schriftstellerin Katja Oskamp lässt seine Bewohner*innen selbst sprechen. Als ihre Honorare als Schriftstellerin spärlicher wurden, ließ sie sich zur Fußpflegerin weiterbilden. Seitdem arbeitet sie zwei Tage die Woche in einem Salon in Marzahn und hat den Fußpflegestuhl zu einem Thron gemacht, auf dem Marzahner*nnen sitzen und erzählen. Es sind Geschichten zum Lachen und zum Weinen, von ehemaligen Maurern, Fleischern, Krankenschwestern, Rinderzüchterinnen, Tankwartinnen und einem Ex-Funktionär. Über all das liest sie.
Marzahn mon Amour: Katja Oskamp, Brecht Haus, Chausseestraße 125, 21. 1., 20 Uhr, 5/3 €
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen