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Für sein Fluchtdrama „Ballon“ hat der Regisseur Michael „Bully“ Herbig den nationalen Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke erhalten. „Ballon“ erzählt die Geschichte zweier Familien, die 1979 mit einem selbst gebauten Heißluftballon die Flucht aus der DDR in den Westen wagten. Herbig habe die Nöte, Ängste und Zweifel der Familien ebenso überzeugend inszeniert wie ihren Mut und ihre Solidarität, so die Begründung der Jury. Der internationale Friedenspreis des Deutschen Films ging an die libanesische Regisseurin Nadine Labaki.

Von wegen „ich mach’mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt“: Das Hamburger Landgericht muss entscheiden, wem die Rechte am Pippi-Langstrumpf-Lied zustehen. Der Streit um Zeilen wie „Trallari trallahey tralla hoppsasa“ ist weit komplizierter als Pippis Plutimikation. Ein schwedisches Unternehmen, das die Urheberrechte der Autorin Astrid Lindgren vertritt, hat die Rechteinhaber an der deutschen Textfassung verklagt, wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte. Die Schweden sind der Ansicht, dass die deutsche Fassung eine sogenannte abhängige Bearbeitung des Originals ist.

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