: Die FDP will hoch hinaus
Die FDP kritisiert die rot-grün-rote Absage an die geplanten vier Libeskind-Türme am Brill
VonSimone Schnase
SPD, Grüne und Linke haben sich in ihren Koalitionsgesprächen darauf geeinigt, dass am Brill kleiner gebaut werden soll, als es der Stararchitekt Daniel Libeskind plant.
Für das Sparkassen-Areal hatte Libeskind einen Entwurf vorgelegt, der den Bau von vier Türmen von bis zu 98 Metern Höhe vorsieht.
Das sei ein Vielfaches dessen, was die Stadt vorgegeben habe, sagte dazu Maike Schaefer (Grüne). Ein rot-grün-roter Senat werde deshalb den Investor auffordern, deutlich kleiner zu bauen.
Die FDP-Fraktion kritisiert die Haltung der potenziellen Koalition. „Das Linksbündnis Rot-Grün-Rot ist jetzt schon ganz groß im Kleindenken“, teilte dazu der baupolitische Sprecher der FDP-Faktion, Thore Schräck, mit.
„Ein spannender Entwurf eines fachlich exzellenten Architekten wird mit einem Federstrich als zu groß und zu ambitioniert vom Tisch gewischt“, so Schräck. Als wachsende Stadt mit begrenzter Fläche müsse Bremen in die Höhe bauen.
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