: Weltschmerz und Feminismus
Der überwiegend in Moll gespielte Fado gilt als Ausdruck der „saudade“, des Weltschmerzes, der Portugiesen. Seit den 1990er Jahren bemüht sich allerdings eine Garde jüngerer „Fadistas“ um eine Erneuerung des Genres. Eine der Protagonistinnen des Neo-Fado ist die Sängerin Cristina Branco, die Indierock und Jazz mit Fado mischt. War ihre Platte „Menina“ ein „feministisches Album“, ein Streifzug durch das Innenleben der Frauen – so Branco im taz-Interview –, geht es ihr auf der neuen Veröffentlichung „Branco“ um Geschichten eines Landes im Aufbruch, das weiter auf der Suche nach sich selbst ist.
Cristina Branco, Passionskirche, Marheinekeplatz 1, 7. 3., 20 Uhr, 35,80 €
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen