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Das Beste …

Dass die Wette auf die Offenheit beim Festival „Theater der Welt“ nicht aufgegangen ist: Dass viel gemäkelt und „Ja, aber!“ gerufen wurde, war allzu oft Ausdruck von gemütlichem Desinteresse, sich auf ungewohnte Erzählweisen und Perspektiven einzulassen, die sich eben nicht einfach in eurozentrische Theaterbegriffe übersetzen lassen.

Wie präzise und konzis es der Hamburger Schriftstellerin Cornelia Manikowsky in ihren Prosaminiaturen – zuletzt: „Und an die Liebe denke ich“ – gelingt, ohne Punkt (und ohne zum Punkt zu kommen) Erinnerungen so konzentriert zu protokollieren, dass sie eine Unmittelbarkeit erzeugen, die ganz ohne jegliche Sentimentalität tief berührt.

Wie klug und konzentriert der argentinische Autor und Regisseur Mariano Pensotti in „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“ beim Kampnagel-Sommerfestival Revolutionsgeschichte und Gegenwart, narrative Ebenen und die Frage nach der Verfügung über Körper verschachtelt: vielschichtiges Erzähltheater auf der Höhe der Zeit.

Robert Matthies ist Kulturredakteur der taz in Hamburg.

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