Was fehlt …: … angemessene Hartz-IV-Erhöhung
Berlin hat die Spendierhosen an. Zum Ende der Legislaturperiode lässt es die Schwarz-Rote Koalition nocheinmal richtig krachen und verkündet die Erhöhung der Hartz-IV-Sätze für das Jahr 2018.
Ganze sieben Euro hat der zukünftige Hartz-IV-Bezieher mehr zum verprassen. Paare feiern natürlich etwas billiger – mit sechs Euro mehr in der Tasche könnte auch in der arbeitslosen Beziehung künftig der alkfreie Champagner sprudeln.
Auch wenn die Gönnerlaune in Berlin noch nicht für die Einberechnung von Alkohol- und Tabaksteuer abdeckt, sollte die Erhöhung für allerhand berauschende Erlebnisse reichen: fünf Liter Wasser auf Ex, eine Dose Deo schnüffeln oder eine Erlebnisrundfahrt in der Ringbahn. (taz, dko)
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