MODELLPROJEKT IM ALTEN LAND: Die Wildbiene soll es einmal besser haben
Die Deutsche Wildtier Stiftung und der Hamburger Bauernverband Hamburg wollen die Wildbienen im Alten Land zwischen Hamburg und Stade besser schützen. Geplant sind etwa Modellflächen, um zu prüfen, welche Maßnahmen sich zur Förderung der Tiere im Obstanbau eignen. Nistplätze sollten geschaffen und die Obstbauern geschult werden, erklärte die Stiftung gestern. Von den rund 560 Wildbienenarten stehen mehr als die Hälfte auf der Roten Liste. Das Alte Land ist das größte Obstanbaugebiet in Nordeuropa. Neben den Honig- sorgen auch Wildbienen für die Bestäubung der Obstblüten.
Ursache für den Rückgang der Wildbienenarten sei vor allem der Verlust von Lebensraum, sagte Manuel Pützstück von der Wildtier Stiftung. Es fehle an Nistmöglichkeiten und Nahrung. (epd)
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 60 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen