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bewegungen

Ordnung ohne Herrschaft

Mittwoch, 28. Oktober:

Wenn Anarchist*innen von Ordnung reden, so meinen sie eine freiwillige. Wenn andere von Anarchie reden, so meinen sie Chaos. Aber unter anarchistischen Vorzeichen gab es millionenstarke wohlgeordnete, sehr konstruktive Organisationen. Wie geht anarchistische Organisation? Vortrag mit R@lf, 19 Uhr, Baiz, Schönhauser Allee 26a

Donnerstag, 22. Oktober

SemesterbeginnNeu in der Stadt zum Studieren? Die Langzeitstudis, die LinkeListe TU Berlin und der Subversive Sauf- und Trinkbund FU Berlin lädt zur Einführungsveranstaltung über den linken Sumpf an Berliner Hochschulen. „Kommt mit uns auf eine Tour durch die Studi-Cafés der Uni und rüber in die linken Kneipen der Stadt.“ Treffpunkt vor dem TU-Hauptgebäude beim Sterni-Kasten. Trinken mit Linken, 18 Uhr, Straße des 17. Juni 135

Freitag, 23. Oktober

Separatismus

Die Mehrheit der Katalanen wünscht sich eine eigene Nation, am besten unter den Fittichen der EU. Auch die linken Separatisten träumen von einer besseren Welt fernab von dem ein wenig abgemagerten Stier. Kann der Esel seine Last abschütteln und reichere Weiden finden? Oder geht er nur einen anderen Weg ins selbe Schlachthaus? Die Jungle World diskutiert

mit Thorsten Mense & Raul Zelik um 18 Uhr in der Schankwirtschaft Laidak, Boddinstraße 42/43Mad Tresen19 Uhr, f.a.q., Jonasstraße 40

Samstag, 24. Oktober

FoucaultÜberwachen und Strafen wird 40 Jahre alt. Foucault zeigte, was Wahrheit und Macht mit Strafen und Disziplinierung zu tun haben, warum die Macht nicht nur repressiv und zurichtend, sondern auch produktiv und freisetzend ist und wie sie funktioniert, indem sie sich in den Körper und in das Wissen einschreibt und eine – oder vielmehr die – gesellschaftliche Praxis ist. Happy Birthday „Überwachen & Strafen“ – Eintägiges Einführungsseminar zu Michel Foucaults Klassiker, 11 Uhr, Helle Panke, Kopenhagener Straße 9. Anmeldung unter info@helle-panke.deSoli-Party„Party gegen Kapital und Nation. Soli für jimmy boyle berlin.“ Eine Politgruppe organisieren macht nicht reich und kostet oft viel Kraft und Nerven. Nach reiflicher Überlegung hat deshalb das Zentralkomitee der Gruppen gegen Kapital und Nation (ZKGKN) nun einen längst überfälligen Beschluss zur Lösung beider Probleme verabschiedet: jimmy boyle macht eine Party. 22 Uhr, ZGK, Scharnweberstraße 38

Sonntag, 25. Oktober

Soli-Brunch

Veganer Soli-Brunch für COMPPA – Unterstützung indigener Gemeinschaften und Basisorganisationen in Honduras und Guatemala auf dem Gebiet der Kommunikation, insbesondere zu den Themenbereichen kommunitärer Radiosender. 14 Uhr, Scherer8, Schererstraße 8

Montag, 26. Oktober

AntifaschismusDas nationalsozialistische Deutschland betrieb die beispiellose, industrielle Massenvernichtung der europäischen Juden. Doch welche Rolle spielte antisemitische Ideologie eigentlich bei der Planung und Durchführung des Massenmordes und im Herrschaftsgefüge des Nationalsozialismus im Allgemeinen? Welche relevanten Faktoren abseits der Ideologie gab es? Die Veranstaltung diskutiert die zentralen Argumente der jahrzehntelangen Debatte in Fachwelt und radikaler Linken. Mit den Referent_innen Dr. Susanne Willems, Historikerin, und ehemalige Bundessprecherin der VVN-BdA und Florian Eisheuer, Doktorand am Zentrum für Antisemitismusforschung. Die Podiumsdiskussion ist Teil der diesjährigen Veranstaltungsreihe zur antifaschistischen Gedenkdemonstration zum 9. November in Moabit. 20 Uhr, B-Lage, Mareschstraße 1

Dienstag, 27. Oktober

MietenvolksentscheidDie Bewertung schwankt zwischen Erfolgserlebnis und Katerstimmung. In ihrer Diskussionsveranstaltung stellt die Stadt-AG der Interventionistischen Linken Berlin ihre Arbeit vor und lädt zur offenen Diskussion ein. Ziel ist eine Bewertung des Volksentscheids – und die Frage, wie linke Stadtpolitik wieder in die Offensive gehen kann. „Kompromiss, Befriedung, Erfolgsgeschichte – Wie weiter mit dem Berliner Mietenvolksentscheid?“ Anschließend offener Kneipenabend der IL. Neu Interessierte sind herzlich willkommen. 20 Uhr, B-Lage, Mareschstraße 1

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