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Erklärung zu Kindersoldaten

PARIS afp ■ Zum Abschluss der internationalen Konferenz in Paris zu Kindersoldaten haben sich 58 Staaten verpflichtet, den Einsatz von Minderjährigen in Konflikten strafrechtlich zu verfolgen. Verantwortliche für den Einsatz von Kindersoldaten dürften nicht mehr straffrei bleiben, hieß es in einem gestern verabschiedeten Schlussdokument des zweitägigen Treffens. Zu den Unterzeichnern des juristisch nicht bindenden Textes gehören mehrere Staaten, in denen Kindersoldaten eingesetzt wurden, darunter der Sudan, der Tschad, Somalia, die Demokratische Republik Kongo, Nepal und Sri Lanka. Zwei der am stärksten betroffenen Staaten, Birma und die Philippinen, nahmen nicht teil.

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