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Drum zu, nicht mittenmang

Beirat Mitte: Die Straßenbahn soll nicht mitten durch das Stephani-Viertel in die Überseestadt rattern, sondern durch einen Straßenneubau daran vorbei fahren

Bremen taz ■ Der Beirat Mitte hat sich festgelegt: Das Faulenquartier und die geplante Überseestadt sollen durch eine Verlängerung des Walls verbunden werden. Dafür müsste wie berichtet eine neue Straße samt Straßenbahnführung geschaffen werden, die unter der Hochstraße geführt würde. Am Montagabend wurden Beirat und Anwohnern das vom Bausenator in Auftrag gegebene Gutachten der Planungsgemeinschaft Walter Theine vorgestellt, welches diese Variante als die günstigste bewertet hatte. Damit hatten die Bewohner des Stephani-Viertels einen Teilsieg errungen, da sie gegen die ursprünglich von den Stadtplanern bevorzugte Straßenbahnführung durch die Faulenstraße protestiert hatten.

Begeistert sind die Anwohner immer noch nicht von der Vorstellung, dass sich ihr abgeschiedenes Viertel mit der Überseestadt und einem Straßenneubau verändern wird. Doch der Beirat Mitte entschied sich für einen gemeinsamen Antrag, nach dem die Verlängerung des Walls unter bestimmten Umständen begrüßt wird. „Wichtig ist jetzt, dass es keine Schnell-, sondern eine Stadtstraße wird“, sagte CDU-Beiratsmitglied Viola Mull. Zwei SPD-Mitglieder enthielten sich der Stimme. eib

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