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Jugendliche

■ Keine Zunahme der Aggressivität

Berlin. Entgegen eines allgemeinen Eindrucks hat die Aggressivität bei Jugendlichen nicht bedeutsam zugenommen. Diese Meinung vertrat der Sozialpädagoge Carl-Wolfgang Müller gestern auf der Jahrestagung des Deutschen Berufsverbandes der Sozialarbeiter und Sozialpädagogen in Berlin. Müller warf den Medien vor, »Jugendgewalt künstlich zu erzeugen«. Mit ihrer Berichterstattung würden die Medien vom »Problem Nummer eins« ablenken, nämlich der Jugendarbeitslosigkeit und der »schier ausweglosen Lage der jungen Menschen in den neuen Bundesländern«.

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