■ EINE AUSSTELLUNG IN BERLIN: Abstrakte Kunst im Sozialismus
1984, drei Jahre vor seinem Tod, erhielt er den DDR-Nationalpreis dritter Klasse. Ansonsten wollte die SED-Regierung nichts mit ihm zu tun haben: Hermann Glöckner, Konstruktivist und Maler des Informel, lebte und arbeitete einsam in Dresden. Jetzt hat ihn der Westen entdeckt: Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt einen Teil seiner in den 30er Jahren entstandenen Papptafeln. Ulf Erdmann Ziegler sprach mit dem Kunstwissenschaftler Christoph Tannert, der Glöckners Werk als Schüler in Dresden kennenlernte. SEITE 14 Foto: Katalog
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