piwik no script img

Lokalkoloratur

Da strahlt der Otto! Hat Frank Otto, Geschäftsführer von OK-Radio, doch tatsächlich (vorerst) gegen den NDR gewonnen – und das innerhalb weniger Tage. Gähnende Stille nun am 4. April auf 94,2 MHz. An diesem Tag, auf dieser Frequenz wollte der NDR uns, und vor allem dem Rivalen auf 95,0 MHz, seine Vorstellungen vom „Teeniepop“ unter dem Namen „N-Joy-Radio“ um die Ohren dudeln. Daraus wird nun also erstmal nichts, denn das Verwaltungsgericht gab Otto recht, als dieser vor zwei Wochen auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung gegen „N-Joy“ klagte. Statt zusätzlichem „Genuß“ nun weiterhin nur „OK“ für Teenie-Ohren – Herzlichen Glückwunsch!

P.S. Der NDR wird Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen, teilte dessen Pressestelle gestern mit. Man halte „den Antrag des OK-Radio-Betreibers und Millionenerben, Frank Otto, weiterhin für unbegründet“. pb

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen