: Bürokratische Biotope
„Wird das fröhliche Hordenwesen Mensch sich zum glasfaservernetzten Einsiedler verkürzen lassen?“ Zwölf renommierte Hamburger Designer haben sich im Rahmen der Ausstellung „Büro der Zukunft“ nicht nur über diese Frage Gedanken gemacht, sondern Utopien einer zukünftigen Arbeitswelt entwickelt: Da werden Schreibtische zu work-stations, Bürostühle zu Fahrradsätteln und Arbeitsplätze zu Cockpits. Die einen setzen den Schreibtischtäter gleich ganz auf die grüne Wiese, die anderen schirmen ihn von seinen Kollegen lediglich von drei Seiten durch einen „Kommunikationsflügel“ ab. Anbindung an weltweite Datennetze natürlich immer inklusive.
Statt allgemeingültiger Konzepte liefert die Schau anregende Zukunftsvisionen. Die Ausstellung ist noch bis 18. August im Neuen Dovenhof, Brandstwiete 1, täglich von 11-19 Uhr zu sehen.
usch/Foto: Henning Scholz
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen