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Schönberg bald ohne Elbe-Schlamm

VERA hat ihr Quasi-Richtfest hinter sich. Die „Verbrennungsanlage für Rückstände aus der Abwasserbehandlung“ am Klärwerk Köhlbrandhöft hat gestern die Druckprobe, einen Test der Dampfkessel, bestanden. Von Mitte 1997 an sollen in der VERA sämtliche Hamburger Klärschlamm-Rückstände verbrannt werden. Das sind in jedem Jahr 80.000 Tonnen. Momentan werden sie auf der Deponie in Schönberg gelagert. Die VERA verarbeitet die Schlammrückstände zu Asche, aus der dann Steine gepreßt werden. Die werden beispielsweise für Uferbefestigungen benutzt. So bleiben nur 0,001 Prozent des Schlammes als Rückstand übrig. Nützliches Nebenprodukt: Bei der Verbrennung erzeugt die Anlage Strom und Dampf, mit dem sie selbst und die benachbarte Entwässerungs- und Trocknungsanlage für Klärschlamm versorgt wird.

juw

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