: Ende einer Flucht
Diese nach Malaysia geflohene Indonesierin wartet auf die Deportation in ihre Heimat. Die malaysische Regierung will beschleunigt illegale indonesische Flüchtlinge und Arbeitsmigranten abschieben. Seit Jahresbeginn wurden in Malaysia über 17.000 Indonesier ohne Aufenthaltsberechtigung verhaftet. Gestern durchbrachen 14 von ihnen mit einem Lastwagen das Tor zum Gelände des UNO- Flüchtlingwerks (UNHCR) in Kuala Lumpur, um Zuflucht vor ihrer Abschiebung zu suchen. Die Flüchtlinge stammen aus der Region Aceh im Norden Sumatras, wo das indonesische Militär hart gegen Separatisten vorgeht. Die malaysische Polizei umstellte das UNHCR-Gelände, versprach aber, es nicht zu betreten. Die 14 Flüchtlinge waren vergangene Woche aus einem Abschiebelager geflohen. Dort waren bei Unruhen neun Menschen ums Leben gekommen.
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