:
■ Großbritannien: Bald kontinentale Spermaschwemme?
Nachdem sie die Wikinger überstanden haben, die Normannen, die Römer und Hitler, droht Großbritannien jetzt eine neue Invasion. Britische Männer erfüllen nämlich nicht mehr die Erwartungen: Ihre Fruchtbarkeit ist einer nationalen Studie zufolge so niedrig, daß man auf der Insel gegenwärtig sogar darüber nachdenkt, Sperma massenhaft vom Kontinent zu importieren. Die staatliche „Human Fertilisation and Embryology Authority“ beklagt, daß das Sperma der ohnehin wenigen Spender im Land entweder zu gering oder qualitativ zu schlecht sei, um konserviert werden zu können. Folglich meldet die für künstliche Befruchtung zuständige Behörde Engpässe. Gründe für die saumiserable Spermagüte: Büro, Auto, TV und: elastische Unterhosen. Angesichts der geringen britischen Qualität und Quantität wird nun über eine Änderung der bisherigen Politik diskutiert. Doch für einen größeren Import von Sperma vom europäischen Festland müßte die britische Regierung erst einmal die Richtlinien ändern. Foto: R. Fromman/Life
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen