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Mehrheit gegen Kampfhunde

BERLIN/STUTTGART ap/dpa ■ Bundesinnenminister Otto Schily hat sich für ein Zuchtverbot von Kampfhunden ausgesprochen. Zudem soll das Halten der aggressiven Tiere genehmigungspflichtig werden. Nach Informationen der Berliner Zeitung heißt es in einer Beschlußvorlage der Innenministerkonferenz, „die Voraussetzung sei die Sachkunde und Zuverlässigkeit des Hundehalters“. Schily fährt am Donnerstag nach Düsseldorf, um mit den Länderkollegen über das Verbot zu beraten. Der Schutz von Menschen sei wichtiger als der Tierschutz, kommentierte ein Ministeriumssprecher. Baden-Württemberg möchte bestimmte Hunderassen sogar ganz verbieten. Der baden-württembergische Tierschutzverband kritisierte, das Problem seien nicht die Rassen, sondern die Haltungsbedingungen. 74 Prozent der Deutschen sind nach Umfrage für ein Verbot von Kampfhunden.

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