: Expo-Brötchen
■ Themen-Waggons in der S-Bahn
Mit den EXPO-Themen „Mensch, Natur, Technik“ können sich seit gestern auch die Fahrgäste der Hamburger S-Bahn auseinandersetzen. Auf den Linien S31 und S21 rollt bis zum 2. November der „S-Bahn-EXPO-Zug“. Der „Zukunftsrat“ Hamburg und das „Eine Welt Netzwerk“, beides Zusammenschlüsse von Nicht-Regierungsorganisationen, präsentieren in einer Ausstellung auf Schienen das Ergebnis ihrer Arbeit. Seit Juni haben sie Plakate und Aktionen vorbereitet.
Der gelbe Wagen „Mensch“ steht unter dem Motto „Wissen ist Macht ?!“ und beschäftigt sich beispielsweise mit beruflicher Ausbildung in Entwicklungsländern, Pressefreiheit in Afrika oder sexueller Ausbeutung von Kindern. Im blauen Wagen „Technik“ geht es vor allem um alternative Energieformen wie Solar- und Windenergie. Der grüne Wagen „Natur“ informiert über ökologische Lebensmittel oder die Trinkwasserversorgung. Es gibt jedoch nicht nur Informations-Wände und Schaukä-sten: Vormittags von 8 bis 10 Uhr erhalten die S-Bahn-Fahrgäste ein kostenloses Frühstück, und später werden Snacks verteilt.
Die Präsidentin der Bürgerschaft, Dorothee Stapelfeldt (SPD), erinnerte zur Ausstellungseröffnung an die „Agenda 21“: Die Vereinten Nationen hatten 1992 auf der Weltumweltkonferenz in Rio de Janeiro das Programm zu mehr Zusammenarbeit bei Umweltschutz und Entwicklungshilfe beschlossen. Dieser Prozess müsse den Menschen im Alltag vor Ort verständlich gemacht werden, sagte Stapelfeldt. Als einen Beitrag dazu verstehe sie die Gestaltung der drei S-Bahn-Waggons, formulierte die Politikerin. top
Eine Koalition, die was bewegt: taz.de und ihre Leser:innen
Unsere Community ermöglicht den freien Zugang für alle. Dies unterscheidet uns von anderen Nachrichtenseiten. Wir begreifen Journalismus nicht nur als Produkt, sondern auch als öffentliches Gut. Unsere Artikel sollen möglichst vielen Menschen zugutekommen. Mit unserer Berichterstattung versuchen wir das zu tun, was wir können: guten, engagierten Journalismus. Alle Schwerpunkte, Berichte und Hintergründe stellen wir dabei frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade jetzt müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Was uns noch unterscheidet: Unsere Leser:innen. Sie müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Es wäre ein schönes Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen