piwik no script img

Allianz liebäugelt mit Dresdner

HAMBURG taz ■ Die Allianz will „Insiderkreisen zufolge“ die Dresdner Bank vollständig übernehmen. Europas stärkste Versicherungsgruppe plane, die Großbank auszuschlachten. Lediglich Filialnetz und Vermögensverwaltung wolle die Allianz behalten, das Investmentgeschäft werde verkauft. Das berichtet der Spiegel in seiner jüngsten Ausgabe. „Kein Kommentar“, sagte ein Sprecher der Allianz auf taz-Anfrage. Bereits in der Vergangenheit war wiederholt über einen Aufkauf der Dresdner Bank spekuliert worden, da die Allianz zukünftig noch mehr Policen über den Banktresen verkaufen will. Beobachter bewerten das erneute Gerücht jedoch zurzeit mit Skepsis. Eine vollständige Übernahme der Dresdner ist nur eine der möglichen Optionen. Die Allianz ist mit rund 22 Prozent bereits größter Aktionär der Dresdner Bank. HP

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen