: Betr.: "Der Felsen"
Mit „Der Felsen“ hat Dominik Graf einen veritablen Spaltpilz unter den Kritikern abgestellt: Erschüttert schüttelten die einen über eine Ansammlung von Klischees und Posen den Kopf, wo andere im gleichen Moment ein Meisterwerk sahen, bei dem mit Hilfe der handlichen digitalen Videokamera ganz neue Möglichkeiten von Intimität aufgeschlossen wurden. Als sei man selbst mit dabei, bei den dramatisch akzentuierten Liebeswirren der Hauptdarstellerin Karoline Eichhorn. Kompromissvorschlag zur Güte: Zwiespältig. Also der richtige Film für den Kinotag.
„Der Felsen“: Broadway, Filmpalast Berlin, FT am Friedrichshain, Hackesche Höfe, Neues Off, Thalia Potsdam
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen