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Betr.: Unerwünschte Person, taz hamburg vom 10. 10. 2002

Vorsätzlich

In meiner Funktion als Vorsitzender der Landesfachgruppe Obstbau im Gartenbauverband Nord e. V. möchte ich an dieser Stelle der Begründung der Wirtschaftsbehörde für die Ablehnungsempfehlung der Berufung von Frau Gabi Quast in den Umweltrat der Umweltbehörde auf das Schärfste widersprechen. Es ist sachlich falsch und menschlich verwerflich, Frau Quast die Fachkompetenz abzusprechen. Der Hof der Familie Quast ist ein weit über das Alte Land herausragendes Unternehmen der ökologischen Produktionsrichtung im Obstanbau. In vielen Bereichen hat die Familie Quast Pionierfunktionen übernommen, von denen dann der gesamte Obstanbau profitieren konnte und kann. Deswegen kann Frau Quast auch besser als jeder andere in Hamburg die Chancen und Grenzen des ökologischen Obstanbaus beurteilen.

Ich bin der Meinung, dass die Wirtschaftsbehörde mit dieser Beurteilung absolut außerhalb der Tatsachen liegt, und dass diese Begründung vorsätzlich wider besseres Wissen verfasst wurde.

Von Seiten der Fachgruppe Obstbau im Gartenbauverband Nord e. V. möchte ich hier noch einmal ausdrücklich vorbringen, dass wir sehr froh darüber sind, Frau Quast als Mitglied in unserem Vorstand zu haben.

Ulrich Harms (Vorsitzender der Landesfachgruppe Obstbau im Gartenverband Nord e. V.)