: Flüchtlingsheim: Mehr Transparenz
Die Altonaer SPD verlangt vom Senat, die Suche nach einem neuen Standort für die zentrale Flüchtlings-Erstaufnahme transparenter zu gestalten. Der stadtplanungspolitische Sprecher Horst Emmel wirft der Regierung vor, „im Geheimen“ die Umsiedlung der Flüchtlinge auf das Gelände eines jetzigen Pflegeheimes in Bahrenfeld zu planen. Sozialbehördensprecherin Annika Wichert hält dagegen, dass über einen neuen Standort noch nicht entschieden sei. Der Pachtvertrag für das Wohnschiff „Bibby Altona“, auf dem neu eingereiste Flüchtlinge zurzeit untergebracht sind, laufe im kommenden September aus. Insofern sei der Senat in der Tat auf der Suche nach einer geeigneten neuen Fläche. Unter vielen anderen habe es auch auf dem Gelände am Holstenkamp eine Besichtigung gegeben. Dass die dortige Errichtung der zentralen Erstaufnahme bereits entschieden sei, sei aber „ein Gerücht“. ee
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