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Betr.: Online-Roulette, taz hamburg vom 30.10.2002

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Ich schätze die taz als streibares Medium: Mit ihrer kontroversen Position und überraschenden Diktion bürstet sie oft Festgefügtes gegen den Strich. Auch beim Thema „Online-Roulette, über das die taz hamburg berichtete, ergaben sich im Gespräch mit tazlerin Elke Spanner einige anregende Kontroversen. Damit jedoch dieser Diskurs nicht umsonst ist, würde es mich freuen, wenn sich künftig auch die taz-Kollegin an die Gepflogenheiten hält: Nach der Einladung zur Pressekonferenz anlässlich des Starts des ersten Online-Roulette mit staatlicher Konzession haben alle anderen Medien den Termin respektiert.

Der Einlassung der taz-Redakteurin auf unseren Hinweis, Fragen würden auf der Pressekonferenz beantwortet, wurden gekontert: „Wenn Sie mir jetzt nichts sagen, ich schreibe sowieso darüber.“ Die Gleichbehandlung ist ein Akt der Fairness gegenüber allen anderen Medienkolleginnen/-kollegen. Die taz wird zu einer PK genauso eingeladen wie jedes andere Medium auch. Ein zweite Anregung: Die taz war ja die erste Zeitung im Internet. Daher gehe ich davon aus, dass das Online-Thema hier besonders gut aufgehoben ist. Bei der Berichterstattung über das Online-Roulette wurde jedoch etwa behauptet, das Hamburger Angebot verfüge über keine Hinweise, wohin sich eventuelle Spieler mit abweichendem Spielverhalten wenden könnten. Zur Ergänzung hier der Link auf unserer Website, wo ein umfangreicher Selbsttest sowie Kontaktadressen zu finden sind: In der Navigationsleiste unter “Verantwortungsbewusstes Spielen“: www.spielbank-hamburg.de/verantw/verantw.html Dr. Hergen Riedel