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zurück in die zukunft

Wer heutzutage in ein Flugzeug steigt und damit beispielsweise über den Atlantik fliegt, muss dafür keine sportlichen Höchstleistungen vollbringen. Es reicht, den Weg zum Flughafen zu finden und in das entsprechende Flugzeug einzusteigen. Schweißtreibend sind höchstens eventuelle Turbulenzen oder unangenehme Sitznachbar*innen. Wäre es nach dem französischen Schlosser Jacob Besnier gegangen, sähe das ganz anders aus.

Im 17. Jahrhundert, als der Traum vom Fliegen selbsternannte Er­fin­de­r*in­nen weltweit erfasste, entwarf er eine Apparatur, die die Menschen nur mit Muskelkraft in die Luft bringen sollte. Eingespannt in ein Geschirr betätigt der Fliegende mit Armen und Beinen zwei Stangen, an denen rotorähnliche Flügel befestigt sind. Nur: Der vermeintliche Rotor rotiert eben nicht, sondern bewegt sich lediglich auf und ab. Das Ganze sieht also ziemlich anstrengend aus. Die Zeichnung des Erfinders zeigt recht optimistisch einen Flug über Berge – doch selbst Spit­zen­sport­le­r*in­nen dürften nicht in der Lage sein, mit dieser Vorrichtung abzuheben. Der Weg über den Atlantik ist daher heute keine Qual für die Fliegenden, sondern nur fürs Klima.

Yannik Achternbosch

Zukunftsbilder aus der Vergangenheit

und was man aus ihnen lernen kann, erkunden wir hier in jeder Ausgabe.

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