: was macht eigentlichFrank Schmökel?
Keine Aussage
Der vor einem Jahr aus dem Maßregelvollzug geflohene Schwerverbrecher Frank Schmökel wird wahrscheinlich noch in diesem Jahr angeklagt. „Die Staatsanwaltschaft beabsichtigt, im Dezember Anklage zu erheben“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder). Voraussetzung sei allerdings, dass das Landeskriminalamt die Auswertung der Spuren termingerecht einreiche. Eine festgelegte Frist für die Anklageerhebung gibt es nicht. Vor einem Jahr hatte der in der Nervenklinik Neuruppin (Brandenburg) untergebrachte Schmökel bei einem Besuch seiner Mutter in Strausberg einen Pfleger niedergestochen und seine Mutter verletzt. Auf der Flucht durch Brandenburg und Sachsen erschlug er nach eigenem Geständnis einen Datschenbesitzer in Strausberg. 13 Tage später ging der 39-Jährige der Polizei in Sachsen ins Netz. Die Staatsanwaltschaft sei schon seit geraumer Zeit mit der Erstellung der Anklageschrift befasst, sagte Marx. Im Gegensatz etwa zum mutmaßlichen Mörder der zwölfjährigen Ulrike, Stefan Jahn, sei Schmökel bei den Ermittlungen sehr unkooperativ. „Wir können die Schuld nicht herbeireden, wir müssen sie beweisen.“ Die Flucht hat nicht nur juristische Konsequenzen für Schmökel selbst. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen laufen gegen drei Ärzte der Neuruppiner Klinik, die dem zuvor schon fünfmal geflüchteten Sexualstraftäter Ausgang gewährt hatten, und zudem gegen die beiden Pfleger, die Schmökel bei seinem Besuch bei der Mutter begleitet hatten. DPA
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