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was macht die bewegung?

Bleiberechts-Netzwerktreffen

Jeden letzten Freitag im Monat ist während der Küfa der No Border Assembly in der Regenbogenfabrik das Supportgruppen-Netzwerk Sugrun zugegen – zur Vernetzung, und um Erfahrungen zu teilen. Wer als Supportgruppe für Bleiberecht kämpft, sich mit anderen Antira-Gruppen austauschen möchte, eine Gruppe gründen will oder selber von der deutschen Grenz- und Migrationspolitik betroffen ist, ist hier genau richtig. Freitag, 25. August, Lausitzer Str. 22a, 18 Uhr

Beyond Borders Festival

Das Beyond Borders Kollektiv lädt erstmalig zum Beyond Borders Festival in Kreuzberg ein und begrüßt eine Vielzahl weiterer Kollektive wie No Nation Truck und Refugees Emancipation. Das Straßenfest mit breitem Informationsangebot sowie diversen Mitmachaktionen ist familienfreundlich und umsonst. Es wird vegane Soli-Küche geben und eine nietenfreie Tombola, deren Einnahmen an das Seenotrettungskollektiv r42-sailandrescue gehen. Samstag, 26. August, Spreewaldplatz, 11 Uhr, barrierearme Sanitäranalgen

Diskussion über Grenzregime

Bei einem Abend mit Sea Watch in der B-Lage mit dem Titel „Zivile Seenot­rettung“ wird die grenzpolitische Situation in Europa mit Fokus auf Italien und Libyen eingeordnet und zusammen mit Ak­ti­vis­t:in­nen diskutiert. Der Kurzfilm „Seabird – Das zivile Auge“, in dem es um die Zusammenarbeit der EU mit der ­libyschen Küstenwache geht, wird gezeigt mit anschließender Fragerunde. Montag, 28. August, Mareschstr. 1, 19.30 Uhr

Antifaschistisches Gedenken

Im August 1992 wurde der Kunstmaler Günter Schwannecke in Berlin-Charlottenburg von Neonazis ermordet. Er hatte diese vertreiben wollen, als sie Studierende aus Sri Lanka auf einem Spielplatz rassistisch beleidigten und mit Baseballschlägern bedrohten. Seine Ermordung jährt sich zum 31. Mal und gibt Anlass zum gemeinsamen Gedenken und Austausch am Ort seines gewaltsamen Todes, an dem Blumen niedergelegt werden können. Dienstag, 29. August, Günter-Schwannecke-Spielplatz, Pestalozzistr. Ecke Fritschestr. 18 Uhr

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen