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was für eine woche„Trump gefallen Gewinner und Selenskyj entspricht zunehmend diesem Bild“

Barbara Oertel

Barbara Oertel

leitet ­gemeinsam mit Dominic Johnson das Auslandsressort der taz.

Da stehen sie traut nebeneinander am vergangenen Dienstag im Weißen Haus kurz vor dem Beginn der Trauerfeier für Senator Lindsey Graham: US-Präsident Donald Trump und sein ukrainischer Amtskollege Wolodymyr Selenskyj. Sie lächeln, Selenskyjs schwarzer Anzug sitzt. Fast schon vergessen die Bilder vom 25. Februar 2025, als Trump Selenskyj vor die Tür des Oval Office setzte. Was ist passiert? Das Wall Street Journal will erfahren haben, dass Kyjiws effektiver Einsatz von Drohnen im Krieg gegen Russland Trump beeindrucke. Vielleicht hat auch Laura Loomer ihren Anteil an Trumps Sinneswandel. In der vergangenen Woche weilte die MAGA-Bloggerin in Kyjiw. Sie habe ihren Blick auf die Ukraine geändert, denn sie sei von der russischen Propaganda getäuscht worden. Kann vorkommen. In einem Interview mit Loomer nannte Selenskyj seine Begegnung mit Trump im Vatikan im April 2025 anlässlich der Beisetzung von Papst Franziskus einen „historischen Moment“ in den beiderseitigen Beziehungen. Wie nachhaltig Trumps Kehrtwende ist, wird sich zeigen. Die nächste Trauerfeier kommt bestimmt.

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