was fehlt ...: ... Matthias
Jetzt ist er weg. Matthias Urbach, Ressortleiter von taz.de, verlässt das Haus, in dem er 15 Jahre gearbeitet hat. Nun fehlt hier eine ganze Menge...
Matthias Urbach, Ressortleiter von taz.de, verlässt die taz...
Es fehlt sein unermüdlicher Wille über Themen zu diskutieren, seien sie aktuell oder schon vorbei. Es fehlt sein hingebungsvolles Auswählen und Zuschneiden eines Bildes für einen Text, selbst wenn der es niemals auf die Startseite schaffen wird. Es fehlt seine bestechende Offenheit darüber zu sprechen, wie es ihm gerade geht.
Es fehlen seine stundenlangen Belehrungen über taz-interne Vorgänge und Strategien. Es fehlen seine Kommentare zu jedem Leserkommentar, den er freischaltet. Es fehlt sein wochenlanges Schweigen über taz-interne Vorgänge und Strategien. Es fehlt sein Wille, sich gegen alles und jeden durchzusetzen, der ihm quer kommt. Es fehlt sein Trotz, wenn nicht alle etwas so sehen, wie er. Es fehlt seine Loyalität gegenüber uns. Es fehlt seine Freude über kleine und große Neuerungen auf taz.de
Es fehlt seine Begeisterung, mit den Webmastern an der Seite rumzubasteln. Es fehlt seine Bemühung, allen im Haus dieses Internet zu erklären. Es fehlt seine Verzweiflung darüber, wenn das nicht klappt. Es fehlt seine Aufregung darüber, wenn es mal wieder irgendwo hakt. Es fehlt sein Wissen darüber, was man dann macht. Es fehlt Matthias Urbach.
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