piwik no script img

was alles nicht fehlt

Ein Schreckmoment: Der Fußballnationalspieler Christian Eriksen hat seinen erneuten Zusammenbruch offenbar gut überstanden, wie der dänische Verband bestätigte. Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand während der EM-Partie gegen Finnland war Eriksen am Sonntag beim Länderspiel gegen die Ukraine erneut auf dem Rasen kollabiert. Die Partie wurde daraufhin beim Stand von 2:1 für Dänemark abgebrochen.

Positive Zahlen: Der Deutsche Fußball-Bund hat im Geschäftsjahr 2025 einen Überschuss von 19,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Das geht aus dem Finanzbericht hervor, den das Präsidium des Verbandes am 31. Mai verabschiedet und nun veröffentlicht hat. Diese Stabilität versetze den Verband in die Lage, Verbindlichkeiten für den Bau des DFB-Campus weiter abzubauen. Diese belaufen sich Stand 2025 noch auf 56,1 Millionen Euro.

Dopingsünder mit Vertrag: Der derzeit noch wegen Dopings gesperrte deutsche Baseballprofi Max Kepler hat in der MLB einen Einjahresvertrag über 10 Millionen Dollar unterschrieben. Die Arizona Diamondbacks einigten sich laut US-Medienberichten mit dem 33-jährigen Berliner auf eine Zusammenarbeit. Kepler sitzt bis zum 25. Juni eine 80-Spiele-Sperre ab. Er war positiv auf das anabole Steroid Epitrenbolon getestet worden.

Enttäuschender Zweiter: Beim Diamond-League-Meeting in Stockholm hat Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis erstmals seit fast drei Jahren wieder eine Niederlage kassiert. Der schwedische Weltrekordler, Weltmeister und Olympiasieger überquerte lediglich für ihn dürftige 5,80 Meter. So konnte der Australier Kurtis Marschall mit übersprungenen 5,90 Metern unverhofft über den Sieg jubeln.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen